Wirtschaft

Preise für Wohnimmobilien im zweiten Quartal gestiegen

  • dts - 24. September 2026, 08:04 Uhr
Bild vergrößern: Preise für Wohnimmobilien im zweiten Quartal gestiegen
Neubaugebiet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

.

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im 2. Quartal 2026 um durchschnittlich 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Gegenüber dem 1. Quartal 2026 erhöhten sich die Preise um 0,3 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

In den Top-7-Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf) gaben die Preise für Eigentumswohnungen sowohl im Vergleich zum Vorjahresquartal (-0,4 Prozent) als auch zum Vorquartal (-0,5 Prozent) leicht nach. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen dagegen in den Metropolen gegenüber dem 2. Quartal 2025 um 0,7 Prozent, während sie gegenüber dem 1. Quartal 2026 um 0,6 Prozent sanken.

In den kreisfreien Großstädten außerhalb der Metropolen wurde für Eigentumswohnungen ein Preisanstieg sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal (+2,0 Prozent) als auch gegenüber dem Vorquartal (+0,5 Prozent) beobachtet. Für Ein- und Zweifamilienhäuser zahlten Käufer in kreisfreien Großstädten ebenfalls mehr. So stiegen die Preise um 0,7 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2025 und um 0,9 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2026.

In den dicht besiedelten ländlichen Kreisen musste für Eigentumswohnungen weniger gezahlt werden, während Ein- und Zweifamilienhäuser teurer wurden. So kosteten Eigentumswohnungen dort 1,8 Prozent weniger als im 2. Quartal 2025 und 1,3 Prozent weniger als im 1. Quartal 2026. Für Häuser wurde dagegen ein Preisanstieg um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal verzeichnet.

Ein ähnliches Bild zeigte sich in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen, wo die Preise für Eigentumswohnungen durchschnittlich um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurückgingen. Ein- und Zweifamilienhäuser waren in diesen Regionen etwas günstiger als im Vorjahresquartal (-0,4 Prozent), verteuerten sich jedoch gegenüber dem Vorquartal um 1,9 Prozent.

Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde das Ergebnis des 1. Quartals 2026 für den bundesweiten Häuserpreisindex um 0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert (vorläufiger Wert: +1,4 Prozent zum Vorjahresquartal, revidierter Wert: +1,2 Prozent).

Weitere Meldungen

Studie: Jobpotenzial der Energiewende droht ungenutzt zu bleiben

Die Energiewende birgt laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung erhebliches Potenzial für Beschäftigung - doch aktuelle Gesetzesvorhaben der Bundesregierung drohen die

Mehr
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute legen Herbstprognose vor

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute legen am Donnerstag in Berlin ihre aktuelle Gemeinschaftsdiagnose vor (10.00 Uhr). Sie dürfte deutlich besser ausfallen als ihre

Mehr
DM-Chef für Lockerung der Apothekenpflicht

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Chef der Drogeriekette DM, Christoph Werner, spricht sich für eine Lockerung der Apothekenpflicht für bestimmte Medikamente aus.

Mehr

Top Meldungen

Rhein lehnt Steuererhöhungen kategorisch ab

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) lehnt Steuererhöhungen im nächsten Jahr kategorisch ab und warnt die Bundesregierung davor, die

Mehr
Tegernsee gewinnt als Promi-Ziel an Attraktivität gegenüber Sylt

München (dts Nachrichtenagentur) - Der Tegernsee gewinnt laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins "Focus" an Attraktivität gegenüber Sylt. Während auf der Nordseeinsel so

Mehr
VW und IG Metall verhandeln am 30. September in Hannover

Hannover (dts Nachrichtenagentur) - Vertreter von Volkswagen, IG Metall und Betriebsrat treffen sich am 30. September in Hannover zu einem Überprüfungsgespräch über den

Mehr