Im vergangenen Winter sind in Deutschland rund 180 Millionen akute Atemwegserkrankungen registriert worden. Wie aus dem am Donnerstag vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Saisonbericht hervorgeht, kam es im Winter 2025/2026 zu insgesamt 37 Millionen Arztbesuchen aufgrund von Atemwegserkrankungen wie Grippe, Covid-19 oder durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ausgelöste Infekte.
Insgesamt mussten 429.000 Infektionen im vergangenen Winter stationär im Krankenhaus behandelt werden. 22.700 der Betroffenen verstarben.
Am häufigsten erkrankten nach Angaben des RKI Kleinkinder. Sie wiesen im Durchschnitt 4,6 akute Atemwegserkrankungen im vergangenen Winter auf. Menschen ab 60 Jahren erkrankten dagegen nur 1,3 mal.
Die Saison fiel damit insgesamt moderat aus, so die Einschätzung des RKI. In den vorangegangenen Wintern 2023/24 sowie 2024/25 seien mehr Atemwegserkrankungen registriert worden.
Gesundheit
RKI: 180 Millionen akute Atemwegserkrankungen im vergangenen Winter
- AFP - 1. Oktober 2026, 15:44 Uhr
Im Winter von 2025 auf 2026 traten in Deutschland rund 180 Millionen akute Atemwegserkrankungen auf. Der Höhepunkt der Infektionen wurde Ende Januar und Anfang Februar erreicht, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag meldete.
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