Vor der am Sonntag beginnenden Klausurtagung des CDU-Präsidiums hat Fraktionschef Thorsten Frei seine Partei zu einem geschlosseneren Auftreten aufgerufen. "Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass wir als Gesamtpartei in ihrer ganzen Breite, auch verankert in den Ländern, uns auf eine einheitliche Marschrichtung verständigen und so dann auch gemeinsam voranschreiten", sagte Frei am Freitag im ARD-"Morgenmagazin".
"Ich glaube, das Entscheidende ist, dass wenn wir Reformen ankündigen, wenn wir Maßnahmen ankündigen, wenn wir uns darauf verständigen, dass wir sie dann auch konsequent umsetzen." Dies werde von den Menschen erwartet. "Und nicht, dass wir eine Einigung verkünden, die wir dann einzeln wieder auseinandernehmen. Das ist nicht überzeugend, das ist nicht souverän."
Frei räumte ein, dass die Herausforderungen für seine Partei "so groß wie lange nicht" seien. "Und wir sind durch die Wahlergebnisse und auch die Meinungsumfragen in einem sehr schwierigen Zustand." Dies führe dazu, "dass man vielleicht etwas nervöser auf die Dinge schaut". Die CDU dürfe sich davon aber nicht beirren lassen. "Wir haben unseren Kurs und den müssen wir konsequent fahren."
Frei bekräftigte, er stehe "uneingeschränkt" hinter Parteichef und Kanzler Friedrich Merz. Ob auch von der Klausurtagung des CDU-Präsidiums ein solches Signal ausgehe, könne er nicht sagen. Er sei der Fraktionsvorsitzende "und gar nicht befugt, fürs Präsidium zu sprechen."
Politik
Vor CDU-Klausurtagung: Frei dringt auf klaren Kurs und "konsequente" Umsetzung von Reformen
- AFP - 9. Oktober 2026, 08:21 Uhr
Vor der am Sonntag beginnenden Klausurtagung des CDU-Präsidiums hat Fraktionschef Thorsten Frei seine Partei zu einem geschlosseneren Auftreten aufgerufen.
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