Brennpunkte

Fünf Vermisste nach Sturzflut in Nepal - Wassermassen reißen dutzende Häuser mit

  • AFP - 11. Oktober 2026, 16:16 Uhr
Bild vergrößern: Fünf Vermisste nach Sturzflut in Nepal - Wassermassen reißen dutzende Häuser mit
Wassermassen reißen Gebäude mit
Bild: AFP

Gut sechs Wochen nach den verheerenden Flutkatastrophe im Himalaya haben sich in Nepal erneut heftige Überschwemmungen ereignet. Im Zentrum des Landes wurden rund 45 Häusern von den Wassermassen mitgerissen.

Gut sechs Wochen nach den verheerenden Flutkatastrophe im Himalaya haben sich in Nepal erneut heftige Überschwemmungen ereignet. Im Zentrum des Landes wurden rund 45 Häusern von den Wassermassen mitgerissen, wie die Behörden mitteilten. Fünf Menschen werden demnach vermisst. Nach Angaben des Katastrophenschutzes konnten dutzende Menschen im Bezirk Gorkha in Sicherheit gebracht werden. Die Armee schickte vier Hubschrauber zur Unterstützung der Rettungs- und Evakuierungsarbeiten in die Region.

Der Wasserstand des Flusses Budhi Gandaki stieg derweil weiter an. Im Internet veröffentlichte Videoaufnahmen zeigten, wie der über die Ufer getretene Fluss Trümmer und ganze Häuser mit sich riss. Nach Angaben der Behörden hatte ein Erdrutsch die Sturzflut ausgelöst. Durch die Überschwemmungen seien auch vier Brücken und und drei im Bau befindliche Wasserkraftwerke beschädigt worden. 

Ende August war eine gigantische Sturzflut durch das Grenzgebiet zwischen Nepal und der autonomen Region Tibet in China gerauscht. Mehr als 1400 Menschen starben, tausende weitere werden noch vermisst. Ausgelöst wurde die Sturzflut durch einen Gletscherabbruch im Himalaya.

Die Überschwemmung am Sonntag wecke Erinnerungen an die Katastrophe im August, sagte ein Vertreter der Gemeinde Chumnubri. "Das ist ein Albtraum für uns", fügte er hinzu. "Unser Haus wurde weggerissen, und wir haben keinen Strom." Zum Glück gebe es bislang keine Opfer.

In Nepal ereignen sich wie in ganz Südasien während der Monsun-Zeit häufig Überschwemmungen und Erdrutsche. Im September kamen dabei in Nepal nach Behördenangaben mindestens 21 Menschen ums Leben. Nach Angaben von Wissenschaftlern kommt es infolge des Klimawandels häufiger zu solchen Extremwetter-Ereignissen. 

Weitere Meldungen

Krings fordert lückenlose Aufklärung im BND-Skandal

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der stellvertretende Unionsfraktionschef und ehemalige Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Günter Krings, fordert nach der Festnahme des

Mehr
BND-Spionageaffäre: Unions-Fraktionsvize fordert lückenlose Aufklärung

Nach der Festnahme des ehemaligen BND-Chefs August Hanning wegen Spionagevorwürfen fordert Unions-Fraktionsvize Günter Krings (CDU) eine lückenlose Aufklärung und weitere

Mehr
Abbas verschiebt Parlamentswahl in Palästinensergebieten auf Herbst 2027

Vor 20 Jahren wurde in den Palästinensergebieten zuletzt gewählt - nun hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die bislang für Ende November geplante Parlamentswahl um fast

Mehr

Top Meldungen

Fettleber-Erkrankungen bei jungen Erwachsenen steigen stark

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der Menschen, die wegen einer Fettleber behandelt werden, wächst in Deutschland vor allem bei den Jüngeren. Unter den unter

Mehr
Seehofer kritisiert Merz und spricht von Glaubwürdigkeitsverlust

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der frühere CSU-Chef Horst Seehofer kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und mahnt eine dringende Kurskorrektur an. "Friedrich Merz hat

Mehr
Deutsche-Bank-Chef Sewing kritisiert Tankrabatt

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorstandschef der Deutschen Bank, Christian Sewing, kritisiert die Finanzpolitik der aktuellen Bundesregierung. "Ich glaube nicht, dass uns

Mehr