Nach dem Tod einer 21-Jährigen in einem ehemaligen Steinbruch in Warstein in Nordrhein-Westfalen geht die Polizei davon aus, dass die Frau bei einem selbst organisierten Bungeesprung starb. Die Frau und vier Begleiter brachten dort nach bisherigen Erkenntnissen selbst Vorrichtungen an zwei bereits gespannten Seile an, sagte ein Sprecher der Polizei in Soest am Montag.
Bei ihrem Sprung prallte die 21-Jährige aus Sachsen-Anhalt demnach mit dem Kopf gegen eine Felswand. Die Polizei war am Wochenende zunächst von einem Kletterunfall ausgegangen.
Die Gruppe war laut Polizeiangaben am Samstag in den ehemaligen Steinbruch gegangen. Es handelt sich nicht um offizielles Kletterareal. Die Seile seien dort bereits über einer Lichtung gespannt gewesen. Die Gruppe soll daran weitere Vorrichtungen für die Sprünge angebracht haben.
Nachdem ein erster Begleiter gesprungen war, folgte die 21-Jährige. Trotz Reanimationsversuchen starb sie noch am Unfallort. Die Ermittlungen der Polizei zum Unfallhergang dauerten an. Hinweise auf Fremdverschulden lagen nicht vor.
Brennpunkte
Tödliches Unglück in Steinbruch: 21-Jährige in Warstein stirbt bei Bungeesprung
- AFP - 12. Oktober 2026, 10:11 Uhr
Nach dem Tod einer 21-Jährigen in einem ehemaligen Steinbruch in Nordrhein-Westfalen geht die Polizei davon aus, dass die Frau bei einem selbst organisierten Bungeesprung starb. Dies teilte die zuständige Polizei mit.
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