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16-Jähriger erschießt in Grundschule in den USA drei Kinder und einen Lehrer

  • AFP - 16. Oktober 2026, 03:33 Uhr
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Absperrband der Polizei
Bild: AFP

Ein 16-Jähriger hat bei einem Schusswaffenangriff in einer Grundschule im US-Bundesstaat Oregon vier Menschen getötet. Bei den Opfern handele es sich um drei Kinder im Alter von fünf, acht und elf Jahren sowie einen Lehrer, teilte die Polizei mit.

Ein 16-Jähriger hat bei einem Schusswaffenangriff in einer Grundschule in den USA vier Menschen getötet. Bei den Opfern handele es sich um drei Kinder im Alter von fünf, acht und elf Jahren sowie einen Lehrer, teilte die Polizei in der Stadt Bend im Bundesstaat Oregon am Donnerstag mit. Der Täter wurde am Tatort erschossen.

Die Polizei war nach eigenen Angaben gegen 13.00 Uhr alarmiert worden. Als die Beamten an der Silver-Rail-Grundschule in der Stadt Bend eintrafen, war der Angreifer demnach bereits tot. "Der Verdächtige wurde von einem Anwohner erschossen, der gesehen hatte, wie er die Schule betrat und ihn ins Schulgebäude verfolgte", sagte der Polizeichef von Bend, Mike Krantz.

Der Leiter des örtlichen Schulbezirks, Steven Cook, äußerte sich "fassungslos" über die Gewalttat. Er sprach den betroffenen Familien sein Mitgefühl aus. "Keine Worte können die Trauer, die unsere Gemeinde derzeit empfindet, angemessen ausdrücken." Der Unterricht an allen Schulen im Schulbezirk wurde für Freitag abgesagt. 

Waffengewalt ist ein alltägliches Problem in den USA, wo es mehr Schusswaffen als Einwohner gibt. Allein in diesem Jahr gab es nach Angaben der Aktivistengruppe Gun Violence Archive mehr als 360 Schusswaffenangriffe mit vier oder mehr Todesopfern.

Auch an Schulen kommt es immer wieder zu Waffengewalt. Im Mai 2022 sorgte ein Massaker an einer Grundschule in der texanischen Stadt Uvalde für Entsetzen, bei dem 19 Kinder und zwei Lehrer getötet wurden. 

Die Schusswaffengewalt dürfe nicht länger als eine unvermeidbare Realität hingenommen werden, erklärte die Organisation Giffords Law Center, die sich für ein strengeres Waffenrecht einsetzt, nach der Gewalttat in Bend. 

Versuche, die Waffengesetze in den USA zu verschärfen, scheitern jedoch regelmäßig am Widerstand der konservativen Republikaner und der mächtigen Waffenlobby. US-Präsident Donald Trump ist ein entschiedener Befürworter des in der US-Verfassung verankerten Rechts auf Waffenbesitz.

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