Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki kritisiert das Ergebnis der Sondierungsgespräche zwischen Linken, Grünen und SPD in Berlin scharf. Das Sondierungspapier enthalte mehrere "offenkundig verfassungswidrige Vorhaben", sagte Kubicki der Funke-Mediengruppe. Dies sei ein in der Geschichte der Bundesrepublik einmaliger, aber nicht verwunderlicher Vorgang. "Wenn Extremisten nach der Macht greifen, gerät die Verfassungsordnung unter Druck."
Konkret zu den möglichen Vergesellschaftungen sagte Kubicki, die Vergesellschaftung von Wohnungen ab einem Bestand von 10.000 sei "offensichtlich willkürlich". Die angedachten Entschädigungen lägen zudem nicht einmal annähernd auf verfassungsmäßigem Niveau. Der FDP-Chef sagte, dass die Mieter die Leidtragenden sein würden. Investoren würden das Weite suchen. "Rot-Grün-Rot macht das Leben in Berlin unbezahlbar."
Laut Kubicki mache die SPD mit dieser Rolle rückwärts zudem den nächsten offenen Angriff auf die Union und die Regierung Merz. Ein Bundesgesetz gegen Wohnungsvergesellschaftungen werde mit den Sozialdemokraten niemals das Licht der Welt erblicken. "Es vergeht kein Tag ohne eine Demütigung der Union durch die SPD."
Kubicki kritisierte darüber hinaus, dass das Wahlrecht auf Landesebene unabhängig von der Staatsbürgerschaft klar verfassungswidrig sei.
Lifestyle
Kubicki sieht Verfassungsbruch im Berliner Sondierungspapier
- dts - 18. Oktober 2026, 16:01 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag rüsten sich auch deutsche Menschenrechtsorganisationen gegen
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der SPD-Politiker Hubertus Heil schließt eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz nicht aus. Auf die entsprechende Frage sagte Heil am Sonntag der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - 20 Bundestagsabgeordnete der SPD wenden sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Linkspartei
MehrTop Meldungen
München (dts Nachrichtenagentur) - Thomas Enders, Chef des Verwaltungsrates des Rüstungskonzerns KNDS, fordert trotz des geplanten Staateinstiegs den Börsengang des
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, pocht auf die Abschaffung des Acht-Stunden-Tages. "Im Koalitionsvertrag haben wir
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), fordert ein "Schutzschild" für die ostdeutsche Zivilgesellschaft und will diese
Mehr














