US-Präsident Donald Trump hat sich gut eine Woche vor der Parlamentswahl in Israel demonstrativ hinter Regierungschef Benjamin Netanjahu gestellt. "Dieses Schreiben soll meine uneingeschränkte und vollständige Unterstützung für Bibi Netanjahu bei seinem bevorstehenden Wahlkampf um die Wiederwahl zum israelischen Premierminister zum Ausdruck bringen", schrieb Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Netanjahu "wird Euch niemals in Stich lassen".
Wenige Minuten nach der Erklärung von Trump zeigte sich Netanjahu dankbar "für die großartige Unterstützung und für unsere Zusammenarbeit". Im Onlinedienst X fügte der israelische Regierungschef offenbar mit Blick auf den durch US-israelische Angriffe begonnenen Iran-Krieg hinzu: "Gemeinsam werden wir die Mission beenden." Netanjahu und Trump gelten trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten als enge Verbündete.
In Israel wird am 27. Oktober ein neues Parlament und damit der künftige Regierungschef gewählt. Netanjahu kandidiert erneut für das Amt, steht allerdings unter anderem wegen des Iran-Kriegs massiv unter Druck. Zudem gibt es Vorwürfe, dass er vor dem Hamas-Angriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 von den Vereinigten Arabischen Emiraten gewarnt worden sei - und nichts unternommen habe. Netanjahu weist die entsprechenden Berichte als "absolute Lüge" zurück.
Politik
Kurz vor Wahl in Israel: Trump stellt sich demonstrativ hinter Netanjahu
- AFP - 18. Oktober 2026, 17:56 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat sich gut eine Woche vor der Parlamentswahl in Israel demonstrativ hinter Regierungschef Benjamin Netanjahu gestellt. Die beiden Politiker gelten als enge Verbündete.
Weitere Meldungen
Nach mehrtägiger Unterbrechung liefern die USA nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wieder Geheimdienstinformationen an Kiew. "Es war blockiert für
MehrDie Europäische Union hat den Angriff radikaler Siedler auf europäische Diplomaten im Westjordanland "auf das Schärfste" verurteilt. Ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Kaja
MehrLinke, Grüne und SPD wollen in Berlin zusammen regieren: Einen Monat nach der Abgeordnetenhauswahl schlossen sie am Wochenende ihre Sondierungsgespräche ab. Die Parteigremien
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, pocht auf die Abschaffung des Acht-Stunden-Tages. "Im Koalitionsvertrag haben wir
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), fordert ein "Schutzschild" für die ostdeutsche Zivilgesellschaft und will diese
MehrParis (dts Nachrichtenagentur) - In Frankreich haben am Samstag Hunderttausende Menschen gegen Missstände im Bildungssystem und hohe Lebenshaltungskosten demonstriert.
Mehr














