Lhasa (dts Nachrichtenagentur) - Ein Erdbeben der Stärke 7,0 hat die autonome Region Tibet in China erschüttert und mindestens 16 Menschen das Leben gekostet. Chinesische Staatsmedien berichten, dass das Epizentrum des Bebens im Kreis Baqen in der Region Nagqu lag. Die Behörden erklärten den Vorfall zum Notfall und entsandten Rettungsteams in das betroffene Gebiet, wo 65 weitere Personen verletzt wurden, darunter elf schwer.
Die Stromversorgung wurde unterbrochen und 339 Häuser stürzten in der betroffenen Region ein. Bis Freitagmorgen gab es Berichte, dass in einigen Gebieten der Strom wiederhergestellt wurde. Mehr als 12.400 Menschen mussten nach dem Erdbeben umgesiedelt werden. Felsstürze zwangen zur Sperrung von Straßen in der Region, was die Erreichbarkeit der betroffenen Hochgebirgsgebiete erschwerte.
Das US Geological Survey registrierte sieben Nachbeben in der Nähe des Epizentrums, das größte mit einer Stärke von 5,2 in einer Tiefe von zehn Kilometern. Chinas Premier Li Qiang forderte dringende Maßnahmen zur Organisation von Rettungs- und medizinischen Hilfsmaßnahmen. Die chinesische Regierung stellte 50 Millionen Yuan (rund 6,7 Millionen Euro) für die Katastrophenhilfe bereit.
Brennpunkte
Schweres Erdbeben in Tibet fordert mindestens 16 Todesopfer
- dts - 23. Oktober 2026, 09:59 Uhr
.
Weitere Meldungen
Vor dem Hintergrund einer israelischen Großoffensive im besetzten Westjordanland hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu eine "sehr große Überraschung" für die
MehrDer Herbststurm "Luise" hat am Freitag im Westen und Südwesten Deutschlands für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr und zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Nastätten in
MehrEine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich wollen am Samstag "Gelbwesten", Gewerkschaften und Schüler im Land auf die Straße gehen. Angesichts der starken
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorstand von Daimler Truck, Achim Puchert, hält eine Veränderung der CO2-Regulierung der Europäischen Union für Lkw-Hersteller für
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), lehnt Änderungen an den Vorschlägen zum Rentenpaket ab und verteidigt die
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Donald Trumps Steuerpolitik hat Deutschland zwischen 2016 und 2023 mehr als 23 Milliarden Euro an Steuereinnahmen gekostet - mehr als jedes
Mehr














