Der deutsche Chemiekonzern BASF hat erneut seine Gewinnerwartung für 2026 hochgesetzt. Das Unternehmen geht nun von einem Überschuss von 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro am Jahresende aus, wie es am Mittwoch mitteilte. Zuvor waren 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro prognostiziert. Die Ludwigshafener hatten im März infolge der US-israelischen Angriffe auf den Iran die Preise für viele Produkte erhöht.
Der Gewinn im dritten Quartal legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu, wie BASF ausführte. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro. "Ausschlaggebend hierfür war der deutliche Preisanstieg in den Segmenten Chemicals, Materials, Surface Technologies und Industrial Solutions", erklärte das Unternehmen.
Die europäische Chemieindustrie steht unter erheblichem Druck durch hohe Energiepreise und einen immer intensiveren Wettbewerb durch asiatische Konkurrenten. BASF hatte an seinem Stammsitz in Ludwigshafen zahlreiche Jobs abgebaut - aber in China einen neuen Werkskomplex eröffnet. Von den Folgen des Iran-Krieges wurde die asiatische Konkurrenz bislang jedoch stärker getroffen.
BASF produziert eine breite Palette chemischer Produkte, von Lacken für die Autoindustrie bis hin zu Vorprodukten für Kosmetika. Derzeit prüft der Konzern die Übernahme seines deutschen Konkurrenten Evonik im Wert von mehreren Milliarden Euro.
Wirtschaft
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
- AFP - 28. Oktober 2026, 09:06 Uhr
Der deutsche Chemiekonzern BASF hat erneut seine Gewinnerwartung für 2026 hochgesetzt. Das Unternehmen geht nun von einem Überschuss von 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro am Jahresende aus, wie es am Mittwoch mitteilte.
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