In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Mittwoch die Festnahme der 39 und 50 Jahre alten Männer vor drei Wochen. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge sollen sie als Saboteure im Auftrag Russlands im Einsatz gewesen sein.
Laut Generalstaatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass die Männer im Auftrag einer fremden Regierung oder Vereinigung gegen Geld Feuer an einem noch nicht näher bekanntem Gebäude oder einer Einrichtung der kritischen Infrastruktur - also etwa Stromleitungen oder Bahnstrecken - legen wollten. Ziel sei gewesen, die Sicherheit Deutschlands zu gefährden. Strafbar sei dies als Verabredung zu einem Verbrechen der Brandstiftung und mit Agententätigkeit zu Sabotagezwecken.
Nähere Details zu den Vorwürfen wegen der Anschlagspläne in Deutschland wollte die Generalstaatsanwaltschaft nicht nennen. Sie bestätigte, dass Rumänien die Auslieferung der beiden Männer beantragt hat. Dem "Spiegel" zufolge sollen beide Männer am 14. September an einem Brandanschlag auf einen rumänischen Industriepark beteiligt gewesen sein. In dem Industriepark sei auch eine Rüstungsproduktion ansässig.
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Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant
- AFP - 28. Oktober 2026, 17:29 Uhr
In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Das bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft München am Mittwoch.
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