Der ehemalige CSU-Chef und frühere bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat die Einigung der Unionsparteien auf Ilse Aigner als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin begrüßt. "Ilse Aigner ist die richtige Bundespräsidentin zur richtigen Zeit", sagte Seehofer der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagausgabe). "Sie kann mit Menschen umgehen, sie hat gezeigt, dass sie die Menschen zusammenbringen kann", fügte er hinzu.
Seehofer sagte weiter: "Gleichzeitig fehlt es ihr nicht an Härte gegen jene, die das Land spalten wollen." Der ehemalige bayerische Regierungschef betonte, er habe Aigner "für höchste Ämter nach Bayern geholt". Sie werde auch ihr neues Amt "herausragend meistern", fügte er hinzu.
Seehofer hatte Aigner 2013 zur bayerischen Wirtschaftsministerin gemacht, ein Amt, das sie bis 2018 innehatte. Zuvor wurde Aigner 2008 als Bundeslandwirtschaftsministerin Seehofers Nachfolgerin im Kabinett von Angela Merkel, als der CSU-Politiker als neuer Ministerpräsident nach München wechselte.
Nach Informationen aus Parteikreisen läuft die Entscheidung über die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier auf die bayerische Landtagspräsidentin Aigner zu. Auf die Nominierung einer eigenen Kandidatin will die CDU demnach verzichten. Aigner solle zudem als gemeinsame Kandidatin der Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD vorgeschlagen werden. Zugleich wurde betont, dass die Entscheidung offiziell erst bei den Sitzungen der Parteigremien am Montagvormittag getroffen werden soll.
Politik
Seehofer freut sich über Einigung der Union auf Aigner als Präsidentschaftskandidatin
- AFP - 7. November 2026, 04:00 Uhr
Der ehemalige CSU-Chef und frühere bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat die Einigung der Union auf Ilse Aigner als Präsidentschaftskandidatin begrüßt. 'Ilse Aigner ist die richtige Bundespräsidentin zur richtigen Zeit', sagte er.
Weitere Meldungen
Bei der Parlamentswahl am Samstag in Neuseeland bewirbt sich der seit 2023 regierende konservative Premierminister Christopher Luxon um ein neues Regierungsmandat. Umfragen sehen
MehrBeginn seines elftägigen Besuchs in Südamerika: Papst Leo XIV. ist am Freitag in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo gelandet und von Präsident Yamandú Orsi empfangen
MehrMehrere hundert Aktivisten haben in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam die Baustelle eines geplanten Rechenzentrums des US-Konzerns Microsoft besetzt. Die Protestierenden
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts fehlender Alternativen drohen die gemeinsamen EU-Schulden für die Ukraine-Hilfe bald die Marke von 200 Milliarden Euro zu
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die CSU will die Kriterien für die zweite Ausschreibungsrunde für neue Kraftwerkskapazitäten ändern. Die zweite Ausschreibung müsse so lange
MehrHamburg (dts Nachrichtenagentur) - Gebrauchte Diesel-Pkw finden in Deutschland immer schwerer einen neuen Besitzer. Wagen, die im September verkauft wurden, hatten im Schnitt 98
Mehr














