Abgas-Grenzwerte und Klimaschutzgesetze bedrohen die kurzfristigen Gewinne von Autoherstellern. Entsprechend intensiv lobbyiert die Industrie bei der Politik gegen strengere Vorgaben. Besonders der japanische Toyota-Konzern kämpft gegen Regulierung, wie aus dem neuen Lobby-Report des britischen Think Tanks ,,Influence Map" hervorgeht. Berücksichtig wurden direkte Einflussnahmen der Autohersteller sowie das Handeln von Interessenverbänden, in denen die jeweiligen Unternehmen Mitglied sind. Positiv in die Bewertung flossen hingegen ambitionierte E-Autopläne bis 2030 ein.
Der japanische Toyota-Konzern rangiert klar am Ende des Rankings von 15 Autoherstellern aus Europa, USA, Japan, Korea und Indien. Ähnlich schwach schnitten die japanischen Autobauer Mazda und Suzuki ab, ebenso der indische Tata-Konzern. Alle vier Unternehmen erhielten die Bewertung ,,D". Einziger Hersteller mit der Note ,,B" ist Tesla; die Amerikaner engagieren sich bislang eher für Klimaschutzprojekte als dagegen und profitieren im Ranking auch von ihrem 100-prozentigen E-Autoanteil. Mit der Note ,,C" folgen Ford und General Motors, VW und Mercedes liegen mit ,,C+" ebenfalls im vorderen Feld.
Motor
Lobby-Studie - Japaner gegen Klimaschutz
- Holger Holzer/SP-X - 15. Mai 2024, 12:42 Uhr
Die japanischen Autohersteller sind bei der E-Mobilität hinten dran. Das zeigt sich offenbar auch in ihrer Lobby-Politik.
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