Duisburg (dts Nachrichtenagentur) - Der Stahlkonzern Thyssenkrupp Steel hält Kostensteigerungen beim Bau der Grünstahl-Anlage in Duisburg für möglich. "Bei Projekten dieser Größenordnung lässt sich dies nicht vollkommen ausschließen", sagte Ulrich Greiner Pachter, der Generalbevollmächtigte und Projektleiter von Thyssenkrupp Steel für den Bau der Direktreduktionsanlage in Duisburg, der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). "Das ist allen Beteiligten bewusst."
Mit Blick auf den Stahlkonzern und den beauftragten Anlagenbauer SMS Group aus Mönchengladbach sagte Greiner Pachter: "Die Bautätigkeit hat - in Kombination von Thyssenkrupp und SMS - ein Auftragsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro." Es liege in der Natur der Sache, dass nicht an jedem Tag auf der Baustelle alles glatt laufe. Das Unternehmen plane mit einem "Risikopuffer", in dem mögliche Mehrkosten enthalten seien.
Hinzu kämen potenzielle Kostensteigerungen bei den Betriebskosten. "Die größten Herausforderungen sehe ich vor allem bei den Betriebskosten der DRI-Anlage und weniger beim Bau an sich", sagte Greiner Pachter der WAZ. "Da geht es insbesondere um die Energiekosten und die Frage, ob und wann genug grüner Wasserstoff zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung steht." Für den Bau der DRI-Anlage haben die Bundesregierung und das Land NRW dem Unternehmen bis zu zwei Milliarden Euro aus der Staatskasse zugesagt. Thyssenkrupp hatte erklärt, eine Milliarde Euro als Eigenanteil beisteuern zu wollen.
Wirtschaft
Thyssenkrupp schließt Grünstahl-Kostensteigerung nicht aus
- dts - 8. Juli 2025, 12:04 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Deutschlands Krankenkassen haben Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zum Eingreifen gegen immer höhere Arzneimittelpreise aufgefordert. "Die
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert einen grundlegenden Kurswechsel beim deutschen Atomausstieg und plant den Bau moderner
MehrMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) - Mit Blick auf die gestiegenen Spritpreise an den Tankstellen fordert Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) die Bundesregierung
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung stößt mit ihrem Vorgehen gegen hohe Spritpreise auf massive Kritik bei den Bürgern. Laut einer Insa-Umfrage für die "Bild
MehrDer Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat US-Präsident Donald Trump wegen dessen Wirtschafts- und Handelspolitik scharf kritisiert. "Der US-Präsident hat eine
MehrTrotz der US-Angriffe auf die iranische Öl-Insel Charg läuft der Exportbetrieb dort nach Angaben der regionalen Behörden uneingeschränkt weiter. Die Aktivitäten der Ölfirmen
Mehr













