Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Inmitten der laufenden Tarifauseinandersetzungen unter anderem bei der Bahn und im öffentlichen Dienst schlägt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung einen anderen Bewertungsmaßstab für Lohnsteigerungen vor.
Ihm fehle in der Debatte über höhere Löhne immer "die Betrachtung der Produktivität", sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Wenn die Menschen sagen können, ich produziere auch wirklich vier Prozent mehr in meiner Arbeitszeit pro Jahr, dann finde ich es völlig legitim, dass auch die Löhne um vier Prozent steigen", so der Ökonom.
Nach Fratzschers Eindruck ist das Drohpotenzial der Arbeitnehmer hoch. Es gebe zwar drei Millionen Arbeitslose, aber eben auch 1,6 Millionen offene Jobs. So gesehen hätten die Arbeitnehmer eine starke Position. "Zumindest die, die durch Tarifverträge und Gewerkschaften abgesichert sind, was ungefähr die Hälfte der Beschäftigten betrifft", sagte er dem RND.
Wirtschaft
DIW: Produktivität sollte Kennzahl im Tarifstreit sein
- dts - 13. Februar 2026
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), beklagt eine anhaltende Ungleichheit bei den Erbschaften von Ost- und
MehrLimburg (dts Nachrichtenagentur) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) drängt auf umfangreiche Entscheidungen zu Reformen in der Europäischen Union noch in diesem Jahr. "Die
MehrLimburg (dts Nachrichtenagentur) - EU-Ratspräsident António Costa und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sehen nach dem informellen EU-Gipfeltreffen in Belgien eine gute
MehrTop Meldungen
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die EU-Kommission kommt der Bundesregierung bei einem ihrer wichtigsten industriepolitischen Vorhaben entgegen. Bis 2035 soll der Anteil der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen lehnt eine Finanzierung der Industriepolitik zur Stärkung der Pharmabranche durch die
MehrWerbung für Cannabis auf Rezept hat am Donnerstag den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe beschäftigt. Es ging um eine Klage der Wettbewerbszentrale gegen ein
Mehr














