Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge lässt weiterhin eine mögliche Klage gegen den Bundeshaushalt vor dem Bundesverfassungsgericht offen.
"Die Bundesregierung hält sich nicht an das, was in der Verfassung verankert ist", sagte Dröge den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Wir haben damals hart verhandelt, dass Mittel aus dem Sondervermögen nur zusätzlich fließen dürfen. Das setzt die Bundesregierung aber nicht um."
Die Grünen erwägen deshalb den Gang nach Karlsruhe, der allerdings rechtlich kompliziert ist. Dröge gibt zu: "Wir wollen Politik nicht durch Klagen machen, sondern durch den Austausch von Argumenten. Aber die Prüfung einer Klage ist ein notwendiges Druckmittel gegenüber CDU/CSU und SPD." Die Grünen bekämen für ihre Haltung "grundsätzlich viel Zuspruch, sogar von konservativen Unternehmern, die die Haushaltspolitik der Union nicht mehr verstehen".
Brennpunkte
Grüne halten sich Klage gegen Bundeshaushalt offen
- dts - 14. Februar 2026, 02:00 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat die gegenwärtige Lage Deutschlands als beispiellos beschrieben und zugleich
MehrDer Iran-Krieg führt nach den Worten des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zunehmend auch zu einer Schwächung Europas. "Der Krieg in unserer Region beginnt, auch
MehrDer Libanon will bei den bevorstehenden Verhandlungen mit Israel auf eine Fortsetzung der geltenden Waffenruhe dringen. Beirut werde bei den Gesprächen am Donnerstag in
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Beim IT-Sicherheitsprogramm "Digital. Sicher. Souverän." der Bundesregierung droht eine Finanzierungslücke. Das geht aus der Antwort des
MehrFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Kurz vor der Automesse in Peking fallen die deutschen Hersteller auf dem größten Markt der Welt für Elektroautos auf ein historisches
MehrBrüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die EU-Kommission hat neue Maßnahmen vorgeschlagen, um die Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen abzubauen. Die "Accelerate EU"-Strategie
Mehr














