Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft für Freitag und Samstag zu bundesweiten Streiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf.
Verdi teilte am Dienstag mit, dass in zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen am Freitag keine Busse und Bahnen fahren werden. In vielen Tarifbereichen soll der Streik auch auf den Samstag ausgeweitet werden.
Betroffen sind 150 öffentliche Verkehrsunternehmen und Busbetriebe in allen Bundesländern mit insgesamt rund 100.000 Beschäftigten. Verdi verhandelt hauptsächlich mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden über Arbeitsbedingungen, insbesondere über Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie über höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In einigen Regionen wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.
Christine Behle, stellvertretende Verdi-Vorsitzende, sagte, dass die Verhandlungen insgesamt kaum Fortschritte machten, obwohl es in einigen Bereichen bereits vier Runden gegeben habe. Sie ergänzte, dass die Belastungen im Fahrdienst viel zu hoch seien und das Personalproblem sich weiter verschärfe. Die Gewerkschaft erwartet an den Streiktagen ähnliche Auswirkungen wie beim ersten bundesweiten Streiktag am 2. Februar, als der Verkehr in mehr als 100 Unternehmen für 24 Stunden vollständig zum Erliegen kam.
Wirtschaft
Verdi ruft bundesweit zu Streiks im ÖPNV auf
- dts - 24. Februar 2026, 10:08 Uhr
.
Weitere Meldungen
Der öffentliche Nahverkehr mit Bus und Bahn dürfte in zahlreichen Kommunen am Freitag und Samstag nur eingeschränkt funktionieren. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rief
MehrRussland hat im vergangenen Jahr einer Untersuchung zufolge trotz der westlichen Sanktionen mehr Erdöl als vor seinem Angriff auf die Ukraine exportiert. Allerdings sanken die
MehrWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärzte. In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich
MehrTop Meldungen
München (dts Nachrichtenagentur) - Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich erneut verbessert. Die Ifo-Exporterwartungen stiegen im Februar auf +2,6 Punkte, nach
MehrFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Für viele börsennotierte Konzerne aus Deutschland entwickelt sich der einstige Boommarkt China zum Problem. Bei den 15
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD), stellt Bedingungen für ein neues Handelsabkommen mit den Vereinigten
Mehr














