Ein 60 Jahre alter Mann aus Bayern ist von Betrügern mit falschen Versprechungen über Monate hinweg dazu verleitet worden, hohe Summen zu überweisen. Falsche Finanzdienstleister forderten mehr als 300.000 Euro von ihm, wie die Polizei in Regensburg am Mittwoch mitteilte. Der Mann war schon im Mai 2025 auf betrügerische Angebote hereingefallen, hatte eine fünfstellige Summe gezahlt und dann Anzeige erstattet.
Etwa drei Monate später sei er erneut von Betrügern kontaktiert worden. Diese hätten von ihm noch angebliche Servicegebühren für eine Auszahlung gefordert, führten die Ermittler aus. Der 60-Jährige habe über Monate hinweg immer wieder Geld auf Konten in Malta überwiesen.
In diesem Monat meldete er sich dann erneut bei der Polizei und gab an, dass ein Mann und eine Frau zu seinem Haus gekommen seien. Sie hätten im Auftrag des vermeintlichen Anlageberaters mit ihm sprechen wollen. Angehörige des 60-Jährigen schickten sie aber weg.
Wenig später tauchte erneut ein angeblicher Vertreter auf. Der 60-Jährige informierte die Polizei und half so dabei, den Tatverdächtigen festzunehmen. Der 69-Jährige stammt aus Niedersachsen, wie die Polizei mitteilte.
Er stehe unter Verdacht, in den groß angelegten Anlagebetrug verwickelt zu sein. Zunächst kam er wieder auf freien Fuß. Die Kriminalpolizei Regensburg und die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ermitteln.
Brennpunkte
300.000 Euro für erfundene Anlage: Mann in Bayern monatelang betrogen
- AFP - 25. Februar 2026, 11:31 Uhr
Ein 60 Jahre alter Mann aus Bayern ist von Betrügern mit falschen Versprechungen über Monate hinweg dazu verleitet worden, hohe Summen zu überweisen. Falsche Finanzdienstleister forderten mehr als 300.000 Euro von ihm, wie die Polizei mitteilte.
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