Mit einer Großrazzia ist der Zoll am Mittwoch gegen ein mutmaßliches Schwarzarbeitsgeflecht in sieben Bundesländern vorgegangen. Sechs Tatverdächtige sollen vor allem im Sicherheitsgewerbe über fingierte Rechnungen Schwarzgeld erzeugt und Mitarbeiter illegal entlohnt haben, wie das Hauptzollamt in Schweinfurt und die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main am Mittwoch mitteilten. Der Schaden soll sich auf mehr als 3,1 Millionen Euro belaufen.
Den Beschuldigten im Alter von 24 bis 52 Jahren wird vorgeworfen, auf diese Weise Steuern und Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen zu haben. Ein Hauptbeschuldigter kam bereits in Untersuchungshaft. Bei den Durchsuchungen wurden Computer, Mobiltelefone und weitere Beweismittel beschlagnahmt. Zudem wurden Vermögensarreste in Höhe von mehr als 2,7 Millionen Euro angeordnet.
Die Beamten durchsuchten demnach knapp 20 Wohn- und Geschäftsräume in Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Die Schwerpunkte der Durchsuchungen lagen in Karlsruhe und Hamburg. Insgesamt waren mehr als 220 Beamte des Zolls beteiligt. Die Steuerfahndung unterstützte den Einsatz. Die Ermittlungen dauerten an.
Brennpunkte
Schwarzarbeitsgeflecht in Sicherheitsbranche: Großrazzia in sieben Bundesländern
- AFP - 25. Februar 2026, 11:55 Uhr
Mit einer Großrazzia ist der Zoll gegen ein mutmaßliches Schwarzarbeitsgeflecht in sieben Bundesländern vorgegangen. Es gehe um einen Millionenschaden, teilten das Hauptzollamt Schweinfurt und die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit.
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