Rund ein Jahr nach einem brutalen Messerangriff durch einen IS-Anhänger am Berliner Holocaust-Mahnmal wird am Mittwoch (09.15 Uhr) vor dem Kammergericht das Urteil erwartet. Die Bundesanwaltschaft fordert für den damals 19-jährigen Attentäter eine lebenslange Haftstrafe und die Anwendung von Erwachsenenstrafrecht, die Verteidigung beantragte eine Jugendstrafe von sieben Jahren.
Der Syrer hatte am 21. Februar 2025 einen spanischen Touristen attackiert, der das Mahnmal besuchte. Laut Anklage packte er sein Opfer inmitten des Stelenfelds unvermittelt von hinten und fügte ihm eine 14 Zentimeter lange klaffende Wunde am Hals zu. Aus Sicht der Bundesanwaltschaft hatte sich der Angeklagte zuvor im Sinn der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) radikalisiert.
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Messerangriff an Berliner Holocaust-Mahnmal: Urteil gegen IS-Anhänger erwartet
- AFP - 5. März 2026, 04:03 Uhr
Rund ein Jahr nach einem brutalen Messerangriff durch einen IS-Anhänger am Berliner Holocaust-Mahnmal wird vor dem Kammergericht das Urteil erwartet. Die Bundesanwaltschaft fordert für den damals 19-Jährigen eine lebenslange Haftstrafe.
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