Die SPD will laut einem Bericht des Berliner "Tagesspiegel" das Parteimagazin "Vorwärts" als gedruckte Ausgabe einstellen. Die Zeitung berief sich am Donnerstag auf Informationen aus SPD-Führungskreisen. Verlag und Redaktion sollen demnach aber erhalten bleiben und "ein völlig neues Produkt" entwickeln.
"Wenn wir den 'Vorwärts' als schlagkräftige Stimme der deutschen Sozialdemokratie erhalten wollen, müssen wir ihn so weiterentwickeln, dass er im digitalen Zeitalter gut bestehen und die SPD stärken kann", zitierte die Zeitung aus einer E-Mail von „Vorwärts“-Chefredakteurin Karin Nink vom Mittwoch an die Abonnentinnen und Abonnenten des Magazins mit der Betreff-Zeile "Die (vorerst) letzte Vorwärts-Ausgabe".
Das Ziel ist demnach "ein neuer, digitaler 'Vorwärts'". In der Zwischenzeit informiere dieser seine Abonnentinnen und Abonnenten "wie gewohnt auf vorwärts.de, auf Facebook, Instagram und TikTok, im Podcast 'SPDings' und in unserem wöchentlichen Newsletter", hieß es laut "Tagesspiegel" weiter in der E-Mail.
Die meisten "Vorwärts"-Abonnentinnen und Abonnenten sind SPD-Mitglieder. Herausgeber ist SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf. Der vor 150 Jahren 1876 gegründete "Vorwärts" ist die älteste deutsche Parteizeitung und eine der ältesten Zeitungen in Deutschland überhaupt. Der "Vorwärts" leidet dem Bericht zufolge seit Jahren unter Digitalisierung, steigenden Druckkosten und sinkenden SPD-Mitgliederzahlen.
Politik
Bericht: SPD will gedruckte Ausgabe des Parteimagazins "Vorwärts" einstellen
- AFP - 5. März 2026, 13:06 Uhr
Die SPD will laut einem Bericht des Berliner 'Tagesspiegel' das Parteimagazin 'Vorwärts' als gedruckte Ausgabe einstellen. Die Zeitung berief sich am Donnerstag auf Informationen aus SPD-Führungskreisen.
Weitere Meldungen
Der Bundestag hat den Umbau des Bürgergelds zu einer neuen Grundsicherung beschlossen. Die Abgeordneten votierten am Donnerstag in namentlicher Abstimmung mehrheitlich für einen
MehrDie Bezüge der gut 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland sollen zum 1. Juli um 4,24 Prozent steigen. "Die gute Lohnentwicklung führt erneut zu einer spürbaren
MehrFür viele in Teilzeit beschäftigte Frauen lohnt sich wegen des Ehegattensplittings eine Aufstockung ihrer Arbeitszeit nicht. In einer am Donnerstag vorgestellten Studie der
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der frühere Chef der Monopolkommission, Achim Wambach, hat Bundesregierung und Bundeskartellamt aufgefordert, die Spritpreisentwicklung genau zu
MehrChina hat sich für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 4,5 bis fünf Prozent zum Ziel gesetzt - die niedrigste Prognose seit Jahrzehnten. Zugleich kündigte Peking am
MehrDie Mindestlöhne sind in vielen Ländern der Europäischen Union zuletzt deutlich gestiegen. Wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der
Mehr














