Der Bundestag hat den Umbau des Bürgergelds zu einer neuen Grundsicherung beschlossen. Die Abgeordneten votierten am Donnerstag in namentlicher Abstimmung mehrheitlich für einen Gesetzentwurf der schwarz-roten Regierungskoalition. Für die Vorlage stimmten 321 Abgeordnete, es gab 268 Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Die Reform sieht verschärfte Mitwirkungspflichten und härtere Sanktionsandrohungen vor, wenn Leistungsempfänger sich bei der Arbeitssuche nicht kooperativ zeigen.
Die neue Grundsicherung soll mehr Menschen in Arbeit bringen und zugleich den Missbrauch von Sozialleistungen unterbinden. Grundsicherungsempfänger werden stärker zur Zusammenarbeit verpflichtet. So können Betroffenen Leistungen schneller gekürzt oder sogar gestrichen werden, wenn sie Termine beim Jobcenter verpassen.
Die Union setzt mit der Reform ein zentrales Wahlversprechen um. Die SPD stimmt der Rückabwicklung ihres eigenen Projekts aus der Vorgängerregierung zu - auch gegen Widerstände aus der eigenen Parteijugend, die sogar ein Mitgliederbegehren gegen die Reform angestrengt hat.
Politik
Grundsicherung statt Bürgergeld: Bundestag macht Weg für Reform frei
- AFP - 5. März 2026, 13:55 Uhr
Der Bundestag hat die Umgestaltung des Bürgergelds zu einer neuen Grundsicherung beschlossen. Mit der Reform will die schwarz-rote Koalition mehr Menschen in Arbeit bringen und zugleich den Missbrauch von Sozialleistungen unterbinden.
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Härtere Sanktionen und mehr Mitwirkungspflichten: Der Bundestag hat den Weg für den Umbau des Bürgergelds zur neuen Grundsicherung freigemacht. Die Abgeordneten stimmten am
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