Das Weiße Haus hat einen Bericht der "Washington Post" heruntergespielt, wonach Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten liefert. Das mache keinen Unterschied für den Militäreinsatz im Iran, denn die US-Armee werde die gegnerischen Kräfte in jedem Fall "vollständig vernichten", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, Freitag in Washington.
"Wir erreichen die militärischen Ziele dieser Operation, und das wird so weitergehen", fügte Leavitt hinzu. Die "Washington Post" hatte berichtet, Russland habe dem Iran die Positionen von US-Militäranlagen übermittelt, darunter Schiffe und Flugzeuge. Das Blatt berief sich auf mit Geheimdiensterkenntnissen vertraute Quellen.
Am Sonntag waren bei einem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Kuwait sechs US-Soldaten getötet worden. US-Präsident Donald Trump nimmt am Samstag an der Überführung der sterblichen Überreste der fünf Soldaten und einer Soldatin teil. Die Militärzeremonie findet auf einem Luftwaffenstützpunkt in Dover im US-Bundesstaat Delaware statt.
Trump steht dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahe. Er hatte den Kremlchef im vergangenen August in Alaska auf einem roten Teppich empfangen. Im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ergriff Trump wiederholt Putins Partei.
Brennpunkte
Weißes Haus spielt Bericht zu russischer Zielhilfe für Iran herunter
- AFP - 6. März 2026, 22:41 Uhr
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt
Bild: AFP
Das Weiße Haus hat einen Bericht der 'Washington Post' heruntergespielt, dem zufolge Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten liefert.
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