Kölln (dts Nachrichtenagentur) - Im Kampf gegen die zunehmende Dominanz der chinesischen Wirtschaft rät das IW Köln der Bundesregierung zur Einführung sogenannter "Ausgleichszölle".
"Wir brauchen Zölle als Ausgleich für unfairen Wettbewerb, den China mit großer Skrupellosigkeit praktiziert", sagte IW-Handelsökonom Jürgen Matthes dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Es müsse sich dabei aber nicht um Strafzölle handeln. "Zölle sind nicht immer zwangsläufig protektionistisch, auch wenn wir in Deutschland erzogen wurden, so zu denken", sagte Matthes, der beim Institut der deutschen Wirtschaft das Cluster für internationale Wirtschaftspolitik leitet.
"Zölle zu erheben, ist kein großes Problem. Da gibt es lang etablierte Verfahren", sagte Matthes dem RND. Nötig sei es lediglich, für verschiedene Sektoren und Produktpaletten zu ermitteln, wie hoch der Anteil des unfairen Wettbewerbs durch Subventionen und Währungsunterbewertung sei. "Ausgleichszölle darf es aber natürlich nur dort geben, wo wir nennenswerte eigene Produktion haben, die in einer Welt ohne Subventionen auch zukunftsfähig ist - siehe Maschinenbau zum Beispiel", sagte der IW-Experte und ergänzte: "Und wir brauchen diese Zölle schnell."
Wirtschaft
IW Köln regt "Ausgleichszölle" gegen China an
- dts - 9. März 2026
.
Weitere Meldungen
München (dts Nachrichtenagentur) - Die Stimmung im Wohnungsbau verbessert sich weiter. Das Ifo-Geschäftsklima stieg von -20,8 im Januar auf -17,6 Punkte im Februar, teilte das
MehrVor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs treffen sich am Montag die Energieminister der EU in Brüssel. Das Treffen dient der Vorbereitung des
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Bahn (DB) aufgrund der hohen Unpünktlichkeit im Fernverkehr insgesamt 156,1 Millionen Euro an
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bahn-Tochter DB Fernverkehr hat zum 1. März die geplante Arbeitszeit des fahrenden Personals aufgrund der vielen Verspätungen um rund eine
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Unionsfraktion hält die Kritik von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) an den hohen Spritpreisen für "berechtigt". "Wenn
MehrErfurt (dts Nachrichtenagentur) - Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat angesichts der Energiepreiskrise im Zuge der Iran-Krise eine befristete Aussetzung der CO2-Abgabe
Mehr













