Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sich scharf von der Migrationspolitik unter Kanzlerin Angela Merkel abgegrenzt.
"Ich mache eine bürgerliche Migrationspolitik, die sich klar von der Merkel-Ära unterscheidet und die Migration neu ordnet - nicht nur in Deutschland, sondern in Europa", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die "Migrationswende", die die Koalition umsetze, zeige, "dass die politische Mitte handeln kann", fügte er hinzu.
Linken-Politikern warf der Minister vor, sich mit ihrer Kritik an seiner Migrationswende AfD-Positionen zu eigen zu machen: "Es war erwartbar, dass die Kritiker von Rechtsaußen behaupten, die Migrationswende funktioniere nicht. Dass man sich von linker Seite der gleichen Argumente bedient und damit die Sprache der AfD übernimmt, wenn die Verantwortung der aktuellen deutschen Politik für die Reduzierung der Asylzahlen verneint wird, scheint links offensichtlich niemanden zu stören."
Brennpunkte
Dobrindt verteidigt seine Migrationspolitik
- dts - 28. März 2026, 09:00 Uhr
.
Weitere Meldungen
Zum Auftakt seines Berlin-Besuchs ist der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa am Montagmorgen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfangen worden. Al-Scharaa
MehrNach einer siebenmonatigen intensiven Fahndung ist in Australien einer der meistgesuchten Verbrecher des Landes von der Polizei erschossen worden. Am Ende einer aufwendigen Suche
MehrEin 63-Jähriger ist bei Barth in Mecklenburg-Vorpommern von einem Regionalzug erfasst und tödlich verletzt worden. Der Mann war am Sonntag mit einem Fahrrad an einem Bahndamm
MehrTop Meldungen
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Im Jahr 2025 haben die Weinbaubetriebe in Deutschland 7,55 Millionen Hektoliter Wein und Most erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Deutlich mehr Unternehmen in Deutschland planen mit höheren Preisen. Der Ifo-Indikator kletterte im März auf 25,3 Punkte, nach 20,3 Punkten
MehrPotsdam (dts Nachrichtenagentur) - Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, schlägt mit Blick auf das von der schwarz-roten Koalition geplante
Mehr













