Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) fordert mehr Flexibilität bei der von der Koalition geplanten Entlastungsprämie von 1.000 Euro und warnt vor ihrem Scheitern. "Für Mittelstand und Handwerk darf die Entlastungsprämie keine Belastungsprämie werden", sagte MIT-Chef Gitta Connemann (CDU) der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).
Viele Betriebe arbeiteten am Limit, zusätzliche Zahlungen seien oft nicht leistbar. "Deshalb braucht die Prämie mehr Flexibilität - zeitlich und inhaltlich." So müsse der Auszahlungszeitraum bis 2027 verlängert werden. "Außerdem muss die steuer- und abgabenfreie Regelung ausgeweitet werden: auf Überstunden, Mehrarbeit und Einmalzahlungen. So können Betriebe Leistung honorieren, ohne zusätzlich belastet zu werden", so Connemann.
Beschäftigte spürten das dann direkt im Geldbeutel. Keinesfalls dürften neue Lasten für die Betriebe entstehen. "Andernfalls droht die Entlastungsprämie zu scheitern", warnte die MIT-Chefin.
Wirtschaft
Connemann warnt vor Scheitern der Entlastungsprämie
- dts - 20. April 2026
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In fast einem Jahr Amtszeit hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zwar Vertreter der großen Energiekonzerne getroffen, aber
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um die Gesundheitsreform rücken neben möglichen Mehrbelastungen für Versicherte zunehmend strukturelle Fragen im
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts einer Warnung der Internationalen Energieagentur (IEA) vor einer möglichen Kerosin-Knappheit in mehreren europäischen Ländern
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Bundesregierung schnelle wirtschaftspolitische
MehrHannover (dts Nachrichtenagentur) - Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) will den möglichen Bau von chinesischen Autos in deutschen VW-Werken prüfen. "Das
MehrAngesichts eines möglichen Kerosinmangels in Deutschland als Folge des Iran-Kriegs spricht Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Montag mit Vertreterinnen und
Mehr














