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Trump: Waffenruhe mit dem Iran wird verlängert

  • AFP - 22. April 2026, 00:54 Uhr
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Trump im Weißen Haus
Bild: AFP

US-Präsident Donald Trump hat die Waffenruhe mit dem Iran verlängert, bis der Iran einen Vorschlag zur Beendigung des Konflikts vorlegt. Die US-Blockade iranischer Häfen bleibe allerdings bestehen, erklärte er.

US-Präsident Donald Trump hat die Waffenruhe mit dem Iran verlängert. Er werde die Feuerpause so lange verlängern, bis der Iran einen Vorschlag zur Beendigung des Konflikts vorlege und "die Gespräche in der einen oder anderen Form abgeschlossen werden", erklärte Trump am Dienstag kurz vor Ablauf des zweiwöchigen Waffenruheabkommens auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die US-Blockade iranischer Häfen bleibe allerdings bestehen.

Trump schrieb, dass Pakistan ihn um eine Verlängerung gebeten habe. "Angesichts der Tatsache, dass die Regierung des Iran wenig überraschend ernsthaft zersplittert ist, ist uns von Feldmarschall Asim Munir und Premierminister Shehbaz Sharif aus Pakistan die Bitte herangetragen worden, unseren Angriff auf den Iran so lange zurückzuhalten, bis deren Führer und Vertreter einen einheitlichen Vorschlag ausarbeiten können", erklärte der US-Präsident. Pakistan vermittelt im Krieg zwischen den USA und dem Iran und hatte die beiden Kriegsparteien zu neuen Gesprächen eingeladen.

Pakistans Regierungschef Sharif bedankte sich daraufhin bei Trump für die Verlängerung der Waffenruhe und forderte beide Seiten auf, die Gespräche fortzusetzen. "Ich hoffe aufrichtig, dass beide Seiten die Waffenruhe weiterhin einhalten und während der in Islamabad geplanten zweiten Gesprächsrunde ein umfassendes Friedensabkommen für ein dauerhaftes Ende des Konflikts abschließen können", erklärte er im Onlinedienst X.

Die US-Blockade iranischer Häfen bleibt Trump zufolge indes bestehen. Die US-Armee bleibe "in jeder anderen Hinsicht einsatzbereit und fähig", erklärte er.

Die Reise von US-Vizepräsident JD Vance zu Gesprächen in Pakistan wurde derweil nach Angaben aus dem Weißen Haus vorerst abgesagt. "Die Reise nach Pakistan wird heute nicht stattfinden", erklärte ein Vertreter des Weißen Hauses.

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