Politik

Trump sagt Reise von Unterhändlern zu Iran-Gesprächen in Pakistan ab

  • AFP - 25. April 2026, 18:27 Uhr
Bild vergrößern: Trump sagt Reise von Unterhändlern zu Iran-Gesprächen in Pakistan ab
US-Unterhändler Kushner (links), Witkoff
Bild: AFP

US-Präsident Trump hat eine Reise seiner Unterhändler zu neuen Gesprächen in Islamabad über ein Ende des Iran-Krieges abgesagt. Er habe ihnen gesagt, dass sie keine weiteren Flüge unternehmen sollten, 'um dort herumzusitzen und sinnlos herumzureden'.

US-Präsident Donald Trump hat eine Reise von US-Vertretern zu neuen Gesprächen in Islamabad über ein Ende des Iran-Krieges abgesagt. Er habe seinen Unterhändlern gesagt, dass sie keine weiteren "18-Stunden-Flüge" zu den Gesprächen in Pakistan unternehmen sollten, "um dort herumzusitzen und sinnlos herumzureden", sagte Trump am Samstag dem Sender Fox News. Stattdessen könnten die iranischen Vertreter "uns jederzeit anrufen". 

Die USA hätten bei den Verhandlungen "alle Karten" in der Hand, sagte der US-Präsident weiter. Die Absage der Reise nach Islamabad bedeute nicht, dass der Iran-Krieg nach einer Waffenruhe nun fortgesetzt werde, sagte er der Nachrichten-Website Axios.

Ursprünglich hätten Trumps Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner am Samstag zu neuen Gesprächen nach Islamabad reisen sollen, wo zuvor der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mehrstündige Gespräche mit pakistanischen Regierungsvertretern geführt hatte. Pakistan vermittelt in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs und hatte vor zwei Wochen bereits Gespräche zwischen Vertretern des Iran und der USA in Islamabad ausgerichtet, die jedoch ohne Ergebnis blieben.

Weitere Meldungen

Kreise: Bundesregierung sieht Russland hinter Signal-Angriffswelle

Die Bundesregierung sieht Russland als mutmaßlichen Drahtzieher hinter den Angriffen auf Nutzer des Messengerdienstes Signal aus Politik, Wirtschaft und Medien. Das verlautete am

Mehr
"Spiegel": Auch Bundesministerinnen Prien und Hubertz von Signal-Hacks betroffen

Von der Welle von Angriffen auf Nutzer des Messengerdienstes Signal sind nach Informationen des "Spiegel" auch Mitglieder der Bundesregierung betroffen. Es handele sich um

Mehr
EU-Kommissar: Zahl der Abschiebungen deutlich gestiegen

Die Zahl der Abschiebungen aus den EU-Ländern ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. "Im Jahr 2025 wurden 28 Prozent der ausreisepflichtigen Migranten in der EU

Mehr

Top Meldungen

BYD-Vizechefin nennt geplante Local-Content-Quote der EU "verrückt"

Shenzhen (dts Nachrichtenagentur) - Die Vizechefin des chinesischen Elektroautoherstellers BYD, Stella Li, hat die geplante Local-Content-Quote der Europäischen Union scharf

Mehr
Bosch-Chef lobt Arbeitsmoral in Deutschland

Gerlingen (dts Nachrichtenagentur) - Bosch-Chef Stefan Hartung hat die Menschen in Deutschland gegen den Vorwurf verteidigt, sie würden zu wenig arbeiten. "Arbeit muss sich

Mehr
Volkswagen vor neuen Sparmaßnahmen - mehrere Werke im Fokus

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) - Der Autobauer Volkswagen steuert in Deutschland auf weitere Einschnitte zu. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Konzern- und

Mehr