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Eichhörnchen ist Gartentier des Jahres 2026

  • AFP - 27. April 2026, 10:47 Uhr
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Eichhörnchen
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Das Eichhörnchen ist das Gartentier des Jahres 2026. Es wurde bei einer Publikumswahl der Heinz-Sielmann-Stiftung von knapp 34 Prozent der Teilnehmer gewählt, wie die Stiftung im niedersächsischen Duderstadt mitteilte.

Das Eichhörnchen ist das Gartentier des Jahres 2026. Es wurde bei einer Publikumswahl der Heinz-Sielmann-Stiftung von knapp 34 Prozent der Teilnehmer gewählt, wie die Stiftung am Montag im niedersächsischen Duderstadt mitteilte. Auf den zweiten Platz schaffte es die Blaumeise mit 20,5 Prozent, auf den dritten der Große Abendsegler mit 15,6 Prozent.

Mit der Wahl zum Gartentier des Jahres will sich die Stiftung eigenen Angaben zufolge für eine naturnahe Gartengestaltung einsetzen. Die zur Wahl stehenden Tiere werden von einem Expertengremium ausgewählt. In diesem Jahr standen auch noch die Blindschleiche, der Zitronenfalter und der Kugelspringer auf der Liste.

Angesichts der intensiv genutzten Kulturlandschaft leide das Eichhörnchen unter dem Verlust von Lebensraum, hieß es von der Stiftung. Gerade im eigenen Garten könne einiges für ihren Schutz getan werden, etwa durch das Anpflanzen von Nuss-, Eichen- und Haselbäumen, durch den Erhalt von alten Bäumen mit Höhlen oder dichter Laubgehölze als Rückzugsorte. Am Boden böten Laubhaufen oder Totholz Schutz vor Fressfeinden wie Greifvögeln oder Katzen, erklärte die Stiftung. Auch spezielle Nistkästen oder Futterstationen könnten helfen.

Das Eichhörchen (Sciurus vulgaris) ist ein tagaktiver Kleinsäuger aus der Familie der Hörnchen. Auffällig ist sein buschiger Schwanz, der beim Springen von Baum zu Baum als Steuerruder und Balancierstange dient. Mit seinen scharfen, gebogenen Krallen an den Pfoten klettert es sogar glatte Baumstämme mühelos senkrecht hinauf und hinunter. In Baumhöhlen oder dichten Laubgehölzen baut es seine kugelförmigen Nester, die sogenannten Kobel.

Im Gegensatz zu vielen anderen Waldbewohnern hält das Eichhörnchen keinen Winterschlaf, sondern lediglich Winterruhe. An milden Tagen verlässt es sein Nest, um Nahrung aus einem seiner zahlreichen Verstecke zu holen. Im Herbst legt das Eichhörnchen unermüdlich Vorratsdepots an – vergraben im Wurzelwerk, versteckt in Astgabeln oder in Baumhöhlen. Einen Teil dieser Verstecke findet es nicht mehr wieder, so dass aus vergessenen Eicheln, Nüssen oder Bucheckern neue Bäume keimen können. Auf diese Weise trägt das Eichhörnchen zur Verjüngung von Wäldern bei.

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