Wegen eines fingierten Überfalls in Berlin ist der Fahrer eines Geldtransporters zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den 25-Jährigen am Mittwoch der veruntreuenden Unterschlagung sowie der Vortäuschung einer Straftat schuldig.
Außerdem ordnete das Gericht die Einziehung der erbeuteten Summe von knapp 410.000 Euro an. Dies werde bis zu Verjährung der Frist in 30 Jahren verhindern, dass der Angeklagte zu Wohlstand komme, sagte Richter Daniel Rehmet in seiner Urteilsbegründung.
Die Tat hatte sich im Oktober 2024 Berliner Stadtteil Tempelhof ereignet. Laut Anklage ermöglichte der Beschuldigte einem Mittäter während der kurzen Abwesenheit seines Beifahrers, Geldkassetten und sogenannte Safebags aus dem Geldtransporter zu entwenden.
Anschließend löste er die Warnanlage aus und rief um Hilfe. Den eintreffenden Polizisten berichtete er, er sei unter Androhung einer Schusswaffe von Unbekannten überfallen worden.
Der Angeklagte räumte die Vorwürfe ein. Das Vortäuschen des Überfalls sei ihm von zwei Unbekannten vorgeschlagen wurde, bei denen er hohe Spielschulden hatte. Diese hätten die Routen des Geldtransporters gekannt auch das Geld an sich genommen.
Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren und die Einziehung der Taterträge in Höhe von 410.000 Euro. Die Verteidigung plädierte auf eine Bewährungsstrafe von höchstens zwei Jahren.
Brennpunkte
410.000 Euro bei fingiertem Überfall erbeutet: Bewährungsstrafe für 25-Jährigen
- AFP - 29. April 2026, 13:19 Uhr
Wegen eines fingierten Überfalls in Berlin ist der Fahrer eines Geldtransporters zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Das Amtsgericht sprach ihn der veruntreuenden Unterschlagung sowie der Vortäuschung einer Straftat schuldig.
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