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Buckelwal: Backhaus dankt Beteiligten von Rettungsmission

  • AFP - 29. April 2026, 15:20 Uhr
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Frachtkahn für Buckelwal
Bild: AFP

Nach der Bergung des Buckelwals, der wochenlang vor der Ostseeinsel Poel lag, mit einem Lastkahn hat Mecklenburg-Vorpommern Umweltminister Till Backhaus (SPD) den Rettern gedankt. 'Mein Dank gilt all denen, die daran mitgewirkt haben', sagte er.

Nach der Bergung des Buckelwals, der wochenlang vor der Ostseeinsel Poel lag, mit einem Lastkahn hat Mecklenburg-Vorpommern Umweltminister Till Backhaus (SPD) den Rettern gedankt. "Mein Dank gilt all denen, die daran mitgewirkt haben", sagte Backhaus am Mittwoch auf Poel. Zum Zustand des Wals sagte er: "Es geht ihm gut." Angeblich habe er in der Nacht Laute von sich gegeben. Dass der Rettungsversuch geglückt sei, sei "großartig".

"Wir haben es hier mit einer Ausnahmesituation zu tun, die in dieser Form weltweit kaum vergleichbar ist", fügte Backhaus hinzu. Wissenschaftliche Gutachten hätten zunächst von einem aktiven Rettungsversuch abgeraten, erklärte das Ministerium am Mittwoch. Das Konzept der privaten Rettungsinitiative habe die Ausgangslage geändert.

"Unsere Verwaltung hat in dieser Lage schnell, flexibel und gleichzeitig rechtssicher gehandelt", erklärte Backhaus. "Dieser Fall hat gezeigt, dass wir für solche außergewöhnlichen Ereignisse noch besser vorbereitet sein müssen", fügte er hinzu. Er kündigte an, sich auf Landes- und Bundesebene für abgestimmte Strukturen im Umgang mit Großwalereignissen einzusetzen.

Das angeschlagene Tier wird in dem Kahn in Richtung Nordsee beziehungsweise Atlantik geschleppt. Bei der von zwei Unternehmern finanzierten Privatinitiative handelt es sich um einen letzten Rettungsversuch für den von Experten schon aufgegebenen Meeressäuger. Viele nicht beteiligte Fachleuten lehnen ihn als sinnlos ab, die Behörden dulden ihn aber.

Am Dienstag wurde der Wal vor Poel in den Frachtkahn dirigiert, mit dem er aufs offene Meer gebracht werden soll. Noch am selben Abend verließ der Kahn mit dem Tier die Wismarer Bucht. Am Mittwoch befand sich das Schiff bereits in dänischen Gewässern.

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