Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Co-Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, will weiter für Nachbesserungen im Sinne der Mieter beim Heizungsgesetz kämpfen. Schwerdtner sagte am Donnerstag RTL/ntv, sie hoffe, dass die SPD noch nachsteuere und "den Schuss gehört" habe.
Das Heizungsgesetz sei beim letzten Mal schon wahnsinnig gefloppt. Wenn es diesmal wieder bedeute, dass die Menschen mehr bezahlen müssten, dann werde sich das wiederum an der Wahlurne rächen. Die Linke habe von Anfang an angeprangert, dass die Kosten einer neuen Heizung nicht auf die Mieter abgewälzt werden dürften.
Die beteiligten Ministerien hatten am Donnerstag mitgeteilt, mit der Reform des "Heizungsgesetzes" auch eine sogenannte "Kostenbremse" für Mieter einzuführen - Vermieter müssen demnach unter bestimmten Umständen einen Teil der Heizkosten übernehmen.
Wie Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) sagte, werde es für Vermieter zwar weiter eine Wahlfreiheit geben, wenn es um den Einbau einer neuen Heizung gehe, bei neuen Heizungen mit Energie aus fossilen Quellen müsse er sich dann aber an den laufenden Heizkosten beteiligen. Vermieter sollen demnach in einem solchen Fall die Hälfte der Netzentgelte, des CO2-Preises und der Kosten für biogene Kraftstoffe tragen.
Wirtschaft
Linke warnt vor Wahl-Rache bei Heizungsgesetz
- dts - 30. April 2026, 11:16 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Deutsche Städtetag kritisiert die Vorgehensweise der Bundesregierung beim Heizungsgesetz und fordert Unterstützung von Bund und Ländern.
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Union lehnt Forderungen der Länderverkehrsminister ab, wegen der Energiekrise den Preis des Deutschlandtickets vorerst bei 63 Euro
MehrIm Streit über Fernsehen und Radio in einem Seniorenheim in Rheinland-Pfalz droht der Gema eine Niederlage. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied am
MehrTop Meldungen
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im ersten Quartal des Jahres gegenüber Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3
MehrDie Zahl der Arbeitslosen ist im April leicht gesunken: Sie nahm um 13.000 auf 3,008 Millionen ab, wie wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Donnerstag mitteilte.
MehrNürnberg (dts Nachrichtenagentur) - Zu Jahresbeginn geht die Arbeitslosigkeit aufgrund der sogenannten "Frühjahrsbelebung" typischerweise zurück - in diesem April hat es aber
Mehr














