Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bayerns SPD-Chef Sebastian Roloff hat die schwarz-rote Regierung zu Kompromissen mit Kritikern aus den Bundesländern bei den anstehenden Sozial- und Steuerreformen aufgerufen. "Reform funktioniert nur mit allen Beteiligten - Gewerkschaften, Arbeitgeber, Länder", sagte der Bundestagsabgeordnete dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Sie müssten nun frühzeitig eingebunden werden: "Wer die erst am Ende einlädt, muss teilweise mit Widerstand rechnen."
Der Wirtschaftspolitiker der SPD-Bundestagsfraktion zeigte zugleich Gesprächsbereitschaft über die Forderung der Union, im Zuge der geplanten Einkommenssteuerreform den Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Die Abgabe zahlen nur noch zehn Prozent der Steuerpflichtigen. "Den Soli, den heute nur Topverdiener zahlen, einfach abzuschaffen - das ist keine Wirtschaftspolitik", sagte Roloff, der zum linken Flügel der SPD gehört. Als Teil einer Paketlösung könne man darüber sprechen. Als "Allheilmittel" tauge das aber nicht.
Finanzen
Bayerns SPD-Chef fordert Einbeziehung der Länder bei Reformen
- dts - 15. Mai 2026
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Handwerkspräsident Jörg Dittrich hat der Bundesregierung mangelnden Reformwillen vorgeworfen. "Ich erwarte ein schlüssiges Gesamtkonzept.
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Aus für die geplante 1.000-Euro-Prämie zur Entlastung von Arbeitnehmern stellt die Union auch die dafür vorgesehene Gegenfinanzierung
MehrAachen (dts Nachrichtenagentur) - Im Krönungssaal des Aachener Rathauses ist am Donnerstag der Karlspreis an den früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) und
MehrTop Meldungen
Peking (dts Nachrichtenagentur) - Chinas Staatschef Xi Jinping hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Hilfe bei der Öffnung der Straße von Hormus angeboten. "Präsident
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Wenn sich Union und SPD mit ihren Vorschlägen zum EU-Verbrenner-Aus durchsetzen, dürften E-Autos laut einer Untersuchung langsamer Marktanteile
MehrSarstedt (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts des seit Jahren stockenden Neubaus in Deutschland hat der Ökonom und Wohnungsbau-Experte Matthias Günther vom Pestel-Institut die
Mehr














