Brennpunkte

Studie: USA brauchen Jahre zum Ersatz von Waffen aus Iran-Krieg

  • AFP - 27. Mai 2026, 21:31 Uhr
Bild vergrößern: Studie: USA brauchen Jahre zum Ersatz von Waffen aus Iran-Krieg
Ein Centcom-Bild zeigt einen Tomahawk-Marschflugkörper
Bild: AFP

Die USA werden nach einer Studie mindestens drei Jahre brauchen, um die im Iran am stärksten eingesetzten Waffensysteme zu ersetzen. Das betrifft sowohl Tomahawk-Marschflugkörper als auch Abfangsysteme vom Typ Patriot und THAAD.

Die USA werden einer Studie zufolge mindestens drei Jahre brauchen, um die im Iran am stärksten eingesetzten Waffensysteme zu ersetzen. Das gelte sowohl für Tomahawk-Marschflugkörper als auch für Abfangsysteme vom Typ Patriot und THAAD, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse des Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS) in Washington. 

Von der Marine eingesetzten Standardraketen vom Typ SM-3 und SM-6 könnten in rund zwei Jahren neu beschafft werden, hieß es in der CSIS-Analyse weiter. Sie seien nicht so intensiv eingesetzt worden.

Im Iran-Krieg bestehe durch die geleerten Bestände zwar kein militärisches Risiko für die USA, heißt es in der Studie weiter. Es sei dadurch aber "ein Zeitfenster der Verwundbarkeit für einen möglichen Konflikt im Westpazifik geschaffen" worden.

Das Pentagon hatte die Ausgaben für den Militäreinsatz "Epischer Zorn" im Iran zuletzt auf 29 Milliarden Dollar (rund 25 Milliarden Euro) beziffert. Pentagon-Finanzchef Jules Hurst führte dies bei einer Kongressanhörung auf "Kosten für die Reparatur und den Ersatz von Militärausrüstung" zurück.

Weitere Meldungen

Israel kündigt Zusammenarbeit mit UN-Generalsekretär Guterres auf

Israel hat die Zusammenarbeit mit UN-Generalsekretär António Guterres aufgekündigt. Anlass sei die Entscheidung, Israel wegen Vorwürfen der sexualisierten Gewalt in

Mehr
Streit um Einstufung: Gericht weist Anträge von Dresdner CSD zurück

Der CSD Dresden Verein hat Widerspruch gegen die Nichteinstufung des Straßenfests als Versammlung eingelegt - im Eilverfahren allerdings eine Niederlage erlitten. Wie das

Mehr
Behörden: Drei Verletzte bei "Terrorakt" am Bahnhof Winterthur

Bei einem Angriff mit einer Stichwaffe hat ein Mann im schweizerischen Winterthur nahe Zürich drei Menschen verletzt. Die Behörden stuften die Attacke am Donnerstag als

Mehr

Top Meldungen

"Made in EU"-Regel: Wirtschaftsministerium fürchtet steigende Kosten

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundeswirtschaftsministerium unter Leitung von Katherina Reiche (CDU) rechnet mit massiven Kostensteigerungen für Autos, Batterien und

Mehr
EU-Kommission plant vier Schutzmaßnahmen gegen China

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die EU-Kommission will am Freitag Maßnahmen vorstellen, mit denen ein handelspolitischer Kurswechsel gegenüber China eingeleitet werden soll.

Mehr
Klingbeil kritisiert "Schneckentempo" bei Kapitalmarktunion

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) drängt auf eine zügige Einigung bei den Verhandlungen über die geplante Kapitalmarktunion. "Es ist

Mehr