Nach neuerlichen gegenseitigen Angriffen hat US-Präsident Donald Trump dem Iran vorgeworfen, sich in den Verhandlungen über ein Friedensabkommen "zu viel Zeit gelassen" zu haben. Teheran werde jetzt "den Preis dafür zahlen müssen", erklärte Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Die US-Armee habe das iranische Militär "völlig besiegt", fügte er hinzu.
Dem Sender Fox News sagte der US-Präsident, angesichts ausbleibender Fortschritte am Verhandlungstisch erwäge er Luftangriffe auf iranische Kraftwerke und Brücken. "Sie hatten die Chance, ein Abkommen zu unterzeichnen und zu überleben", betonte Trump. Nun "mache ich womöglich weiter". Am Dienstag hatte der US-Präsident noch erklärt, die Verhandlungen mit dem Iran seien "in den letzten Zügen".Â
Eigentlich war unter pakistanischer Vermittlung bereits ein Rahmenabkommen ausgehandelt worden, das unter anderem eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage, vertiefte Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und die Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus vorsah. Trump hatte dann laut US-Medien aber auf die Bremse getreten und einen Vorschlag mit "härteren Bedingungen" nach Teheran zurückgeschickt.
Nach dem Abschuss eines ihrer Hubschrauber hatte die US-Armee in der Nacht Vergeltungsangriffe auf den Iran geflogen. Die iranischen Revolutionsgarden attackierten nach eigenen Angaben im Gegenzug einen US-Stützpunkt in Bahrain und drohten bei weiteren Angriffen auf ihr Land mit einer noch "schärferen Antwort".
Brennpunkte
Trump: Iran hat sich "zu viel Zeit gelassen" in den Verhandlungen
- AFP - 10. Juni 2026, 15:38 Uhr
Nach neuerlichen gegenseitigen Angriffen hat US-Präsident Donald Trump dem Iran vorgeworfen, sich in den Verhandlungen um ein Friedensabkommen 'zu viel Zeit gelassen' zu haben.
Weitere Meldungen
Der Bundesgerichtshof und das Bundesverwaltungsgericht bekommen insgesamt 13 neue Richterinnen und Richter. Sie wurden am Mittwoch vom Richterwahlausschuss gewählt, wie das
MehrIm Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat sich nun auch Microsoft-Gründer Bill Gates Fragen von Abgeordneten stellen müssen. Gates folgte am
MehrNach zahlreichen Armbrustattacken auf Wasservögel am Moselufer in Rheinland-Pfalz hat die Polizei einen Verdächtigen identifiziert. Der 43-Jährige aus dem Moselort Konz sei
MehrTop Meldungen
Washington (dts Nachrichtenagentur) - In den USA ist die Inflationsrate im Mai 2026 auf 4,2 Prozent geklettert, nach 3,8 Prozent im Vormonat. Das teilte die US-Statistikbehörde
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Vor dem Reformgipfel im Kanzleramt hat der Deutsche Städte- und Gemeindebund zu Kompromissbereitschaft aufgerufen. "Jetzt ist nicht die Zeit,
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung hat die Erwartungen an den Reform-Gipfel mit den Sozialpartnern gedämpft, der am Mittwochabend im Bundeskanzleramt
Mehr














