Washington (dts Nachrichtenagentur) - Der frühere Fed-Präsident Alan Greenspan ist tot. Der Wirtschaftswissenschaftler, der als Vorsitzender der Federal Reserve unter vier US-Präsidenten diente, starb am Montag im Alter von 100 Jahren, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf seine Familie berichten.
Greenspan war einer der am längsten amtierenden Fed-Vorsitzenden in der Geschichte der USA. Seine Amtszeit fiel in die sogenannten "Great Moderation", eine Phase der Stabilität von Mitte der 1980er-Jahre bis 2007, die durch niedrige Inflation, Kursgewinne an den Aktienmärkten und starkes Wirtschaftswachstum gekennzeichnet war. Gleichzeitig war seine Amtszeit von mehreren Finanzkrisen geprägt, darunter der Börsencrash von 1987 und das Platzen der Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre.
Kontroverser ist Greenspans Vermächtnis im Zusammenhang mit der globalen Finanzkrise 2008 und der darauffolgenden Großen Rezession. Obwohl der wirtschaftliche Zusammenbruch nach dem Ende seiner letzten Amtszeit als Fed-Vorsitzender Anfang 2006 eintrat, machten einige Kritiker seine "lockere Geldpolitik" in den Jahren zuvor für die Krise verantwortlich.
Finanzen
Ex-Fed-Präsident Alan Greenspan gestorben
- dts - 22. Juni 2026, 14:02 Uhr
.
Weitere Meldungen
Frankfurt (dts Nachrichtenagentur) - Philipp Nimmermann zieht in den Vorstand der Bundesbank ein. Der frühere Staatssekretär unter Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne)
MehrFrankfurt (dts Nachrichtenagentur) - Der US-Finanzinvestor Apollo macht bei seinem 100 Milliarden Dollar schweren Investitionsprogramm in deutsche Unternehmen deutliche
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, spricht sich für eine
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hält die Vorschläge der Rentenkommission für unausgewogen. "Wenn man sich alle Vorschläge der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Mehr als jeder dritte Bundestagsabgeordnete hat seit Beginn der Legislaturperiode bezahlte Nebentätigkeiten oder geldwerte Vorteile angegeben.
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Staatliche Entlastungsmaßnahmen in Energiekrisen stärken vor allem fossile Energieträger und wirken somit klimaschädlich. Das zeigt eine
Mehr














