Mit Blick auf anhaltend hohe Temperaturen haben die Ärzteschaft und Gesundheitsverbände die Bevölkerung zum gegenseitigen Schutz aufgerufen. Die aktuelle Lage sei riskant, wie die Bundesärztekammer und die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit am Mittwoch mitteilten. Die Verbände appellierten, gezielt nach Alleinstehenden zu schauen. Besonders gefährdet seien ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, Schwangere, kleine Kinder und im Freien arbeitende Menschen.
Zudem riefen die Organisationen dazu auf, sich selbst und andere vor Hitze und UV-Strahlung zu schützen. Viele seien sich der Gefährdung nicht bewusst. Wer selbst chronisch krank, alt oder pflegebedürftig ist, solle auf Anzeichen von Austrockung achten. Dazu zählen Schwindel, Verwirrtheit und Schwäche.
Die Verbände forderten von der Politik eine verlässliche Finanzierung des gesundheitsbezogenen Hitzeschutzes. Vorsorge sei günstiger als die Nachsorge entstandener Schäden. Zudem müsse das Primärversorgungssystem gestärkt werden.
Gesundheit
Ärztekammer und Gesundheitsverbände rufen zu gegenseitigem Schutz vor Hitze auf
- AFP - 24. Juni 2026, 14:16 Uhr
Mit Blick auf anhaltend hohe Temperaturen haben die Ärzteschaft und Gesundheitsverbände zu gegenseitigem Schutz aufgerufen. Die Lage sei riskant, wie die Bundesärztekammer und die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit mitteilten.
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