Nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela sind nach UN-Angaben Rettungsteams aus mindestens 17 Ländern unterwegs in die Krisenregion oder bereits vor Ort eingetroffen. Die Entsendung von Rettungskräften habe "oberste Priorität", erklärte das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (Ocha) am Freitag.Â
Die Erdbeben seien ein "wirklich schreckliches Ereignis", erklärte Ocha-Sprecher Jens Laerke. "Doch was wir derzeit erleben, ist auch eine internationale Mobilisierung von ihrer besten Seite", fügte er hinzu. "Das gesamte System für humanitäre Hilfe reagiert sehr schnell und in großem Umfang."
Laerke zufolge sind Rettungskräfte aus Chile, Kolumbien, El Salvador, Italien, Mexiko, der Schweiz und den USA bereits in Venezuela eingetroffen. Zudem würden Teams unter anderem aus Deutschland, Großbritannien, Tschechien, Ecuador, Frankreich, Jordanien, den Niederlanden, Katar und Spanien in Kürze in Venezuela erwartet.
Übergangspräsidentin Delcy RodrÃguez gab die Zahl der Todesopfer am Freitag mit mindestens 589 an, tausende weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Trümmern eingestürzter Häuser werden noch zahlreiche Menschen vermisst.
Brennpunkte
UNO: 17 Länder haben Rettungsteams nach Venezuela geschickt
- AFP - 26. Juni 2026, 15:05 Uhr
Nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela sind nach UN-Angaben Rettungsteams aus mindestens 17 Ländern unterwegs in die Krisenregion oder bereits vor Ort.
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