Im Fall eines Auftragsmords an einer dreifachen Mutter in Bayern haben Ermittler einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Der 55-Jährige soll die spätere Tatwaffe illegal besessen und später verkauft haben, wie die Polizei in Augsburg am Mittwoch mitteilte. Zudem soll er im Verfahren vor dem Landgericht Augsburg falsch ausgesagt und darüber hinaus Zeugen beeinflusst haben.
Der 55-Jährige kam in Untersuchungshaft. Die Frau war im Mai 2025 in Augsburg erschossen worden. Das Landgericht Augsburg verurteilte im Juni 2026 in diesem Zusammenhang einen 30-Jährigen zu lebenslanger Haft. Die zuständige Kammer stellte zudem eine besondere Schwere der Schuld fest.
Laut Urteil hatte er der Frau im Mai 2025 in ihrer Wohnung mehrfach in den Kopf geschossen. Den Mord soll der ehemalige Freund der Frau in Auftrag gegeben haben. Wenige Wochen vor der Tat hatte sich das Paar getrennt. Gegen den Exfreund wird separat ermittelt. Im Mai 2026 wurde er festgenommen.
Brennpunkte
Weitere Festnahme in Fall von Auftragsmord an dreifacher Mutter in Bayern
- AFP - 8. Juli 2026, 16:13 Uhr
Im Fall eines Auftragsmords an einer dreifachen Mutter in Bayern haben Ermittler einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Der 55-Jährige soll die spätere Tatwaffe illegal besessen und später verkauft haben, wie die Polizei in Augsburg mitteilte.
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