Als Havanna-Syndrom werden erstmals in Kuba aufgetretene mysteriöse Gesundheitsprobleme von US-Botschaftsmitarbeitern bezeichnet - nun hat die Regierung in Washington den ersten Betroffenen Entschädigungen gezahlt. Das Verteidigungsministerium teilte am Freitag mit, es habe Zahlungen in Höhe von fast drei Millionen Dollar (gut 2,6 Millionen Euro) geleistet. Dies seien "die ersten Zahlungen, welche die Regierung im Rahmen des Havanna-Gesetzes vorgenommen hat".
Mit dem Gesetz war festgelegt worden, dass betroffene US-Diplomaten oder anderes in Botschaften stationiertes Personal finanziell und bei der medizinischen Behandlung unterstützt werden soll. Die Betroffenen klagten über Migräne, Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen und weiteren Beschwerden - die Ursache dafür wurde nie gefunden.
Die ersten Fälle des Havanna-Syndroms waren 2016 bei Diplomaten in der kubanischen Hauptstadt aufgetaucht, daher der Name. Später tauchten die Symptome auch bei westlichen Diplomaten in anderen Weltregionen auf. Dies hatte Befürchtungen vor einem möglichen Einsatz von Akustik- oder Elektroschallwaffen durch einen feindlichen Staat geweckt. Anfang 2025 erklärten die US-Geheimdienste dann aber, die Verwicklung ausländischer Akteure sei "sehr unwahrscheinlich".
Politik
Havanna-Syndrom: US-Regierung zahlt Betroffenen erste Entschädigungen
- AFP - 11. Juli 2026, 05:35 Uhr
Als Havanna-Syndrom werden erstmals in Kuba aufgetretene mysteriöse Gesundheitsprobleme von US-Botschaftsmitarbeitern bezeichnet - nun hat die Regierung in Washington den ersten Betroffenen Entschädigungen gezahlt.
Weitere Meldungen
Im Verfahren um die Nachfolge des britischen Labour-Chefs und Premierministers Keir Starmer hat Andy Burnham sich die Unterstützung von weiteren Labour-Abgeordneten und damit
MehrDie von Frankreich und Großbritannien initiierte europäische Schutztruppe für die Ukraine soll in den kommenden Monaten erstmals gemeinsame Manöver abhalten. Diese sollten in
MehrDas ungarische Parlament hat für eine Verfassungsänderung zur Absetzung des ungarischen Präsidenten Tamas Sulyok gestimmt. Die Nationalversammlung in Budapest billigte das
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - DIHK-Präsident Peter Adrian wirbt für eine Grundgesetzänderung, um die Rechtslage für verkaufsoffene Sonntage dauerhaft zu klären. "Das
MehrMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) - Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann spricht sich dafür aus, Minijobs für Studierende dauerhaft zu erhalten. Den Vorschlag
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fürchtet, dass ein Drittel der Kliniken das am Freitag vom Bundesrat durchgewunkene
Mehr














