Nach Ermittlungen wegen eines Onlinebetrugs im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sind rund 50 betrügerische Internetseiten abgeschaltet worden. Wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Montag in Stuttgart mitteilte, handelte es sich bei den Webseiten um eine international als "Recovery Scam" bekannte Masche, bei der sich die Täter als Anlaufstelle oder Rechtsexperten für Fälle von Onlinebetrug inszenieren.Â
Die Täter richten dabei professionell gestaltete Internetseiten ein und versprechen Opfern eines Onlinebetrugs mögliche Rückzahlungen. Die Betroffenen sollen im Gegenzug eine Anzahlung leisten, die sie allerdings nicht zurückerhalten.Â
In Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg identifizierten  die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei in Freiburg bei ihren Ermittlungen das Netzwerk betrügerischer Webseiten. Viele der Internetseiten hätten über besonders vertrauenswürdig erscheinende Domains mit Bezug zu Deutschland verfügt, um den Eindruck seriöser Dienstleistungen zu erwecken, erklärte das Landeskriminalamt.
Die rund 50 Adressen wurden bei einem ausländischen Anbieter abgeschaltet. Zudem seien zahlreiche deutsche Festnetznummern deaktiviert worden, die von den Tätern vermutlich für die Betrugsmasche genutzt worden seien. Die Ermittlungsbehörden ersuchten Geschädigte, sich bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle zu melden und Strafanzeige zu erstatten.
Brennpunkte
Internetbetrug: Ermittler lassen rund 50 kriminelle Webseiten abschalten
- AFP - 13. Juli 2026, 12:31 Uhr
Nach Ermittlungen im Zuge eines Onlinebetrugs im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sind rund 50 betrügerische Internetseiten abgeschaltet worden. Die Adressen wurden bei einem ausländischen Anbieter abgeschaltet.
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