Zur Ausbildung von Soldatinnen und Soldaten für die Luftwaffe reaktiviert die Bundeswehr den Standort Fürstenfeldbruck in Bayern. Dies sei eine "wichtige und richtungweisende Entscheidung, gerade auch mit Blick auf den neuen Wehrdienst", sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Montag bei einem Truppenbesuch im niedersächsischen Wittmund. Damit werde ein alter Ausbildungsstandort der Luftwaffe wieder in Betrieb genommen. Ein weiteres Luftwaffenausbildungsbataillon befindet sich in Germersheim in Rheinland-Pfalz.
Mit der Entscheidung für Fürstenfeldbruck gehe die Bundeswehr "einen weiteren Schritt für den kontinuierlichen Aufwuchs der Streitkräfte", erklärte das Bundesverteidigungsministerium. Mit der steigenden Anzahl von Rekrutinnen und Rekruten und der weiteren Umsetzung des neuen Wehrdienstes steige auch der Bedarf an Ausbildungskapazitäten deutlich.
Mit der Stationierung des Luftwaffenausbildungsbataillons 2 in Fürstenfeldbruck werde "die Ausbildungsorganisation der Luftwaffe" gestärkt. "Wir schaffen damit kurzfristig zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten in einem ballungsraumnahen Bereich und ermöglichen vielen potenziellen Wehrdienstleistenden einen möglichst heimatnahen Einstellungsort." Die Bundeswehr erhöhe damit die Präsenz in der Fläche und könne sich gleichzeitig auf vorhandene Infrastruktur sowie Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten stützen.
Brennpunkte
Bundeswehr: Fürstenfeldbruck wird Standort für Ausbildung der Luftwaffe
- AFP - 13. Juli 2026, 13:32 Uhr
Zur Ausbildung von Soldaten für die Luftwaffe reaktiviert die Bundeswehr den Standort Fürstenfeldbruck in Bayern. Dies sei eine 'wichtige und richtungweisende Entscheidung', sagte Verteidigungsminister Pistorius.
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