Politik

Berliner CDU-Vorstand bestätigt Senator Evers als Spitzenkandidat

  • AFP - 13. Juli 2026, 18:56 Uhr
Bild vergrößern: Berliner CDU-Vorstand bestätigt Senator Evers als Spitzenkandidat
Stefan Evers (links) und Kai Wegner
Bild: AFP

Nach der Nominierung durch die Kreisvorsitzenden der Berliner CDU hat der Landesvorstand der Partei Finanz- und Kultursenator Stefan Evers einstimmig als Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl im September bestätigt.

Nach der Nominierung durch die Kreisvorsitzenden der Berliner CDU hat der Landesvorstand der Partei Finanz- und Kultursenator Stefan Evers als Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl im September bestätigt. "Der Landesvorstand hat einstimmig beschlossen: Stefan Evers ist unser neuer Spitzenkandidat zur Berlin-Wahl", erklärte die Berliner CDU am Montag im Onlinedienst X. Evers übernimmt demnach auch die Parteiführung als kommissarischer Landesvorsitzender. 

Evers dankte der Berliner CDU für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und erklärte: "Die CDU Berlin ist gut aufgestellt und steht geschlossen zusammen."

Am Freitag hatte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) angekündigt, auf die Spitzenkandidatur zu verzichten. Er hatte zuvor über seine Krisenkommunikation während des Stromausfalls im Januar die Unwahrheit gesagt. Wenige Stunden nach Wegners Rückzug nominierten die Kreisvorsitzenden Evers als Spitzenkandidaten.

Evers ist Finanzsenator und in Personalunion Kultursenator, außerdem Wegners Stellvertreter als Bürgermeister und CDU-Landesvorsitzender. Der 46-jährige gebürtige Westfale soll auch den Landesvorsitz kommissarisch übernehmen.

Ein Brandanschlag hatte im Januar einen massiven Stromausfall in Teilen Berlins verursacht. Wegner stand früh in der Kritik, weil er inmitten der Krise privat Tennis gespielt hatte. Mittlerweile steht fest, dass er bei seinen Angaben zur Krisenkommunikation zudem falsche Angaben machte. Er behauptete, ab frühmorgens durchgehend telefoniert zu haben. Tatsächlich soll er am Tag des Vorfalls am Vormittag keine Telefonate geführt, sondern nur SMS verschickt haben.

Weitere Meldungen

Großbritannien: Burnham uneinholbar vorne in Verfahren um Starmer-Nachfolge

Im Verfahren um die Nachfolge des britischen Labour-Chefs und Premierministers Keir Starmer hat Andy Burnham sich die Unterstützung von weiteren Labour-Abgeordneten und damit

Mehr
Europäische Schutztruppe plant baldige Manöver in Nachbarstaaten der Ukraine

Die von Frankreich und Großbritannien initiierte europäische Schutztruppe für die Ukraine soll in den kommenden Monaten erstmals gemeinsame Manöver abhalten. Diese sollten in

Mehr
Ungarisches Parlament stimmt für Verfassungsänderung zur Absetzung des Präsidenten

Das ungarische Parlament hat für eine Verfassungsänderung zur Absetzung des ungarischen Präsidenten Tamas Sulyok gestimmt. Die Nationalversammlung in Budapest billigte das

Mehr

Top Meldungen

Umfrage: Mehrheit für höhere Tabaksteuer

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine Erhöhung der Tabakpreise aus. Das berichtet der "Stern" unter Berufung auf eine Forsa-Umfrage

Mehr
Bundesdrogenbeauftragter Streeck befürwortet höhere Tabaksteuer

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Hendrik Streeck (CDU), hat sich für eine höhere Tabaksteuer ausgesprochen.

Mehr
SPD-Politikerin Moll: Tabaksteuer bringt Raucher nicht zum Aufhören

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD-Gesundheitspolitikerin Claudia Moll hält die geplante Erhöhung der Tabaksteuer für nachvollziehbar, bezweifelt aber, dass sie viele

Mehr