Sicaya (dts Nachrichtenagentur) - Ein Erdbeben der Stärke 5,5 hat die Andenregion Perus erschüttert und mindestens fünf Todesopfer gefordert. Nach Angaben der Behörden vom Sonntag wurden zudem über 20 Personen verletzt, rund 300 sind obdachlos.
Der Erdstoß ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte am Samstag um 21:24 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag zwei Kilometer südwestlich der Stadt Sicaya in der Provinz Huancayo, die Tiefe des Bebens wurde mit zehn Kilometern angegeben.
Das peruanische Katastrophenschutzinstitut teilte mit, die Zahl der Vermissten sei noch unklar. Mehrere Gebäude stürzten ein oder wurden beschädigt, darunter die örtliche Kirche und ein Kloster.
Luis Vasquez, Leiter der örtlichen Katastrophenschutzbehörde, erklärte, die Verwendung von einfachen Lehmziegeln in der Region habe die Schäden verstärkt. In der besonders betroffenen landwirtschaftlichen Region Chongo Bajo harrten Anwohner vor ihren zerstörten Häusern unter Decken aus. Auch Tiere wurden unter den Trümmern gesichtet.
Brennpunkte
Mindestens fünf Tote bei Erdbeben in Peru
- dts - 19. Juli 2026, 20:26 Uhr
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