Berlin (dts Nachrichtenagentur) - SPD-Fraktionschef Matthias Miersch verteidigt die geplante Reform des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG).
"Wir erleben offenkundigen Missbrauch, gerade auch aus dem Ausland", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende dem Nachrichtenmagazin Focus. Es gehe nicht darum, etwas zu vertuschen. Sinn und Zweck des Gesetzes blieben erhalten. Aber man müsse sich damit auseinandersetzen, dass ganze Heerscharen von Beamten durch teilweise missbräuchliche Anfragen gebunden würden. Das könne man benennen, ohne dass gleich der Untergang des Abendlandes an die Wand gemalt werde, so Miersch.
Auf die Frage, ob Nichtregierungsorganisationen oder Medienunternehmen künftig weiterhin Anfragen nach dem IFG ohne Einschränkung und ohne hohe Kosten an Behörden stellen könnten, erklärte der Sozialdemokrat: "Dass NGOs und natürlich auch Medien weiterhin Zugang zu Informationen haben müssen, steht für mich völlig außer Frage."
Brennpunkte
SPD verteidigt Reform des Informationsfreiheitsgesetzes
- dts - 22. Juli 2026, 14:49 Uhr
.
Weitere Meldungen
Die meisten Besucher dürften sich für den Balkon interessieren: Neun Monate nach dem spektakulären Juwelen-Diebstahl im Pariser Louvre hat die betroffene Apollo-Galerie wieder
MehrIn München ist am Mittwoch an die neun Todesopfer des rechtsextremistisch motivierten Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) vor zehn Jahren erinnert worden. Bundespräsident
MehrUngarns ehemaliger Ministerpräsident Viktor Orban hat die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen seine Partei Fidesz als politisch motiviert kritisiert. "Seit gestern ist mir
MehrTop Meldungen
München (dts Nachrichtenagentur) - Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Vergleich zur Vorwoche erneut deutlich gestiegen. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat die neue Start-up-Strategie von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU)
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch ihre neue Start-up- und Scale-up-Strategie beschlossen. Ziel sei es, bessere Rahmenbedingungen für innovative
Mehr














