Der Sportwagenhersteller Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Arbeitsplätze ab. Der Stellenabbau werde "sozialverträglich" und mittels natürlicher Fluktuation, Altersteilzeit und Aufhebungsverträge umgesetzt, erklärte der Autobauer am Montag. Zugleich sicherte Porsche den Erhalt seiner Standorte zu und schloss betriebsbedingte Kündigungen bis 2035 aus.
Dieses "Zukunftspaket" wurde den Angaben nach mit dem Gesamtbetriebsrat sowie der IG Metall verhandelt und soll die Personalkosten "deutlich" senken. Im Gegenzug sagte der Porsche-Vorstand Investitionen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro in die Standorte Zuffenhausen und Weissach bei Stuttgart zu. Gemeinsames Ziel sei es, "die Wettbewerbsfähigkeit des Sportwagenherstellers zu stärken und dabei langfristig möglichst viele Arbeitsplätze abzusichern", erklärte das Unternehmen.
"Das Zukunftspaket ist gut für Porsche", erklärte Porsche-Chef Michael Leiters. "Es gibt uns die Möglichkeit, unser Unternehmen strategisch neu auszurichten und in unsere Wettbewerbsfähigkeit zu investieren." Sicherheit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebe es nur, "wenn wir unsere Ziele erreichen und wirtschaftlich erfolgreich sind".
Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Ibrahim Aslan, sprach von einem "hart erkämpften" Paket. "Wir konnten die Arbeitgeberseite überzeugen, dass eine Investition in das Unternehmen Porsche an den Standorten Zuffenhausen und Weissach eine Chance ist und damit auch für weitere fünf Jahre maßgeblich Beschäftigung sichern." Die Lasten dadurch würden auf alle Schultern verteilt.Â
Wirtschaft
Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Stellen ab
- AFP - 27. Juli 2026, 15:09 Uhr
Der Sportwagenhersteller Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Arbeitsplätze ab. Der Stellenabbau werde 'sozialverträglich' und mittels natürlicher Fluktuation, Altersteilzeit und Aufhebungsverträge passieren, erklärte der Autobauer am Montag.
Weitere Meldungen
Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) - Der Sportwagenbauer Porsche will in der Region Stuttgart weitere 5.000 Stellen abbauen. Die Maßnahme sei Teil eines sogenannten
MehrDie Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich im Juli den dritten Monat in Folge verbessert - Experten halten die Datenlage allerdings bereits wieder für überholt. Der
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich zuletzt verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juli auf 86,6 Punkte, nach
MehrTop Meldungen
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende des Ausschusses für Internationalen Handel im EU-Parlament, Bernd Lange, schließt eine Fortsetzung des Zoll-Abkommens
MehrNach der dritten Nacht ohne Angriffe am Persischen Golf sind die Ölpreise zu Handelsbeginn am Montag deutlich gefallen. Seit Freitagabend wurden keine US-Luftangriffe im Iran
MehrDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Bei Audi werden offenbar Pläne geprüft, um den von einer Schließung bedrohten Standort Neckarsulm zu retten. Im Gespräch ist eine
Mehr














