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Neuer Waldbrand in Südfrankreich: 270 Feuerwehrleute und vier Löschflugzeuge im Einsatz

  • AFP - 10. August 2026, 03:08 Uhr
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Waldbrand in Südfrankreich Ende Juli
Bild: AFP

Rund 270 Feuerwehrleute haben am Sonntag in Südfrankreich gegen einen sich schnell ausbreitenden Waldbrand gekämpft. Bis zum frühen Abend hatte das Feuer eine Fläche von mehr als 150 Hektar erfasst und breitete sich weiter aus.

Rund 270 Feuerwehrleute haben am Sonntag in Südfrankreich gegen einen sich schnell ausbreitenden Waldbrand gekämpft. Wie die Feuerwehr im Département Lozère mitteilte, war das Feuer im Gemeindegebiet von Massegros-Causses-Gorges etwa 140 Kilometer nordwestlich von Montpellier ausgebrochen. Bis zum frühen Abend hatte es eine Fläche von mehr als 150 Hektar erfasst und breitete sich weiter aus. Zwei Dörfer wurden vorsorglich evakuiert.

Etwa 270 Feuerwehrleute aus Lozère und benachbarten Départements waren im Einsatz, unterstützt von sechs Löschflugzeugen. Die Feuerwehr forderte nach eigenen Angaben Verstärkung an, da sich das Feuer immer weiter ausbreitete und zunächst nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Ausgelöst wurde das Feuer nach ersten Erkenntnissen wohl von einem auf einer Straße in Brand geratenen Auto. Von den Evakuierungen waren zwei kleine Dörfer im Gemeindegebiet von La Tieule betroffen, auf die sich das Feuer zubewegte. 20 Häuser wurden geräumt, die Straße zwischen La Tieule und dem Nachbarort Le Recoux wurde gesperrt.

In dem Gebiet gebe es "sehr viel Wald" und es sei "extrem trocken", warnte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Marc Toulouse. Die örtlichen Behörden baten Anwohner darum, nicht mehr den Notruf zu wählen, um den Brand zu melden, weil eine Überlastung der Einsatzleitstelle drohe.

Später erklärte ein Sprecher der Feuerwehr von Lozère, die gemeinsamen Bemühungen hätten dazu beigetragen, "das Feuer einzudämmen und zwei Häuser zu retten", die unmittelbar bedroht gewesen seien. "Die Arbeiten konzentrieren sich nun auf den Brandherd, der nach wie vor nicht zugänglich ist", fügte er hinzu.

In Frankreich loderten zuletzt zahlreiche große Brände. Besonders stark betroffen war das Département Gironde, wo Behördenangaben zufolge der größte Waldbrand in dem Land seit 1949 wütete. 

Dürre und mehrere aufeinanderfolgende Hitzewellen haben die Vegetation in weiten Teilen Südeuropas stark ausgetrocknet. Wissenschaftlern zufolge erhöhen die durch den menschengemachten Klimawandel häufigeren und intensiveren Hitzewellen das Risiko von Waldbränden.

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