Kanzleramtsministerin Nina Warken (CDU) hat vor Beginn der Kabinettsklausur der Bundesregierung die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland als eine zentrale Aufgabe genannt. "Wir brauchen als Land bessere Rahmenbedingungen für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer, sagte Warken am Dienstag im Deutschlandfunk. Die Klausurberatungen beginnen am Vormittag im brandenburgischen Schloss Neuhardenberg.
Auf der Tagung solle darüber gesprochen werden, "was wir noch tun müssen im Bereich der Wettbewerbsfähigkeit". Es gehe darum, wie weiter Bürokratie abgebaut werden könne und die Lohnnebenkosten gesenkt werden könnten, sagte Warken weiter. All dies sei wichtig, "damit Arbeitsplätze erhalten bleiben und unser Sozialstaat finanziert werden kann".
Konkrete Beschlüsse seien auf der Klausur jedoch nicht zu erwarten, fügte die CDU-Politikerin hinzu. Es solle aber beispielsweise ein Fahrplan festgelegt werden, "wie es im Herbst mit den vereinbarten Reformen weitergeht". Die Regierung wolle die Dinge, die im Grundsatz von der Koalition bereits beschlossen wurden, "jetzt im Herbst über die Ziellinie bringen". Dabei geht es insbesondere um die Reformen bei Rente und Pflege und bei der Einkommensteuer. Warken nannte auch die zwischen Union und SPD vereinbarte Flexibilisierung von Arbeitszeiten.
Am Mittwoch will das Kabinett in Neuhardenberg auch über den Klimawandel und dessen Folgen sprechen, insbesondere die Hitzewellen dieses Sommers, die nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts rund 14.000 Todesfälle zur Folge hatten. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnte deswegen eine ehrgeizige Klimapolitik an. Dies sei auch eine "Grundvoraussetzung für künftiges Wirtschaftswachstum", sagte Schneider dem "Kölner Stadt-Anzeiger".
Zu den Beratungen sind auch Gäste aus der Wirtschaft geladen, darunter Siemens-Chef Roland Busch, Handwerkspräsident Jörg Dittrich sowie Vertreter von KI-Unternehmen und Startups. Ein weiteres Thema ist die Nutzung Künstlicher Intelligenz.
Politik
Warken vor Klausur: Stärkung des Wirtschaftsstandorts ist zentrale Aufgabe
- AFP - 25. August 2026, 09:52 Uhr
Kanzleramtschefin Nina Warken (CDU) hat vor Beginn der Kabinettsklausur der Bundesregierung die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland als vorrangige Aufgabe genannt. Den Unternehmen müssten dringend bessere Rahmenbedingungen geboten werden.
Weitere Meldungen
Das deutsche Staatsdefizit ist in den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres auf 71,3 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag
MehrDer Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels (CDA), Dennis Radtke, hat die Koalition vor der Kabinettsklausur in Schloss Neuhardenberg vor einer Vernachlässigung sozialer Belange
MehrDas Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft steht am Dienstag (11.00 Uhr) im Mittelpunkt einer Veranstaltung am provisorischen neuen Amtssitz von Bundespräsident
MehrTop Meldungen
Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden korrigierte eine erste Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP)
MehrWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Im Jahr 2025 hatten mehr als ein Viertel (26 Prozent) der Auszubildenden in Deutschland mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag die
MehrWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Das Finanzierungsdefizit des deutschen Staates hat im 1. Halbjahr 2026 nach vorläufigen Berechnungen 71,3 Milliarden Euro betragen. Wie das
Mehr














