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VZBV registriert mehr Beschwerden wegen aufgedrängter Verträge

  • dts - 26. August 2026, 11:19 Uhr
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Verbraucherzentrale-Bundesverband (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Im ersten Halbjahr 2026 haben die Verbraucherzentralen in Deutschland über 170.000 Beschwerden erfasst. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg um vier Prozent, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband am Mittwoch mit. Besonders häufig beschwerten sich Verbraucher demnach über untergeschobene Verträge, die mit mehr als 24.000 Fällen zu den häufigsten Beschwerdegründen gehörten. Diese Zahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent.

Die Beschwerden betrafen am häufigsten die Bereiche Bücher, Zeitschriften und Zeitungen (18 Prozent), digitale Dienste (14 Prozent) sowie Glücksspiele, Gewinnspiele und Lotterien (10 Prozent). Der Verbraucherzentrale Bundesverband sieht insbesondere bei telefonisch geschlossenen langfristigen Verträgen Handlungsbedarf.

Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, sagte, dass Verbraucher häufig überrumpelt würden und dann mit einem langfristigen Vertrag dastünden, den sie nicht abschließen wollten. "Untergeschobene Verträge sind eine echte Kostenfalle", so Pop. "Deswegen brauchen wir endlich eine Bestätigungspflicht für telefonisch geschlossene langfristige Verträge. Das heißt, sie müssen mit zeitlichem Abstand in Textform bestätigt werden, sonst sind sie nicht gültig."

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