Microsoft-Gründer Bill Gates hat in einem Brandbrief vor den Risiken Künstlicher Intelligenz (KI) gewarnt. Niemand habe bisher einen Plan, wie sich die Gefahren der Technologie eindämmen ließen, schrieb Gates in einem fast 6000 Wörter langen Essay, der auf seinem Blog veröffentlicht wurde. Er forderte, bestimmte Arbeitsplätze für Menschen zu reservieren - selbst wenn KI die Aufgaben deutlich schneller erledigen könne.Â
"KI wird entweder der größte Gleichmacher sein, der je erfunden wurde, oder die schlimmste Quelle von Ungerechtigkeit", schrieb der 70-jährige Gates, der die nach ihm benannte wohltätige Stiftung leitet. Eindringlich warnte er vor der Vernichtung von Arbeitsplätzen. Junge Menschen hätten künftig kaum noch Chancen, eine Stelle zu finden, warnte Gates.
Der Unternehmer und Philanthrop schlug zudem eine Roboter-Steuer vor. "Wenn Sie als Arbeitgeber jemanden einstellen, zahlen Sie Lohnsteuer auf dessen Einkommen. Kaufen Sie hingegen einen Roboter, können Sie ihn in der Regel sofort als Geschäftsausgabe abschreiben", schrieb Gates. "Das Steuersystem drängt Sie geradezu dazu, Menschen durch Maschinen zu ersetzen."
Gates gehört zu einer wachsenden Zahl von Unternehmern, die vor den Risiken von KI warnen. US-Präsident Donald Trump will die Technologie dagegen weitgehend unreguliert lassen, um die Konkurrenz aus China auszustechen.
Technologie
Bill Gates fordert Roboter-Steuer und andere Auflagen für KI
- AFP - 26. August 2026, 18:05 Uhr
Microsoft-Gründer Bill Gates hat in einem Brandbrief vor den Risiken Künstlicher Intelligenz (KI) gewarnt. Bisher habe niemand einen Plan, wie sich die Gefahren der Technologie eindämmen ließen, schrieb Gates in einem fast 6000 Wörter langen Essay.
Weitere Meldungen
Der Mutterkonzern von Instagram und Facebook hat in einem Prozess um die mutmaßliche Social-Media-Sucht von Minderjährigen einen Vergleich erzielt: Der Meta-Konzern von Mark
MehrAngriffe auf die deutsche Wirtschaft in Form von Datendiebstahl oder Sabotage werden von den Unternehmen immer häufiger fremden Nachrichtendiensten zugeordnet. Zwar bleibe die
MehrWer am Rechner oder der Konsole zockt, greift für sein Hobby häufig tief in die Tasche: Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom geben drei Viertel der Gamerinnen und Gamer
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, schlägt eine gemeinsame europäische
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers hat der Berliner Linken eine Verschärfung der Wohnungskrise vorgeworfen. Der Wohnungsbau werde zurückgehen,
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Unionsfraktionsvize Sepp Müller fordert von VW-Chef Oliver Blume rasche und transparente Aufklärung der Beschäftigten über den geplanten
Mehr














